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Ostallgäu
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Ostallgäu - Beckstetten
Freitag, 28. November 2014

Rettungsaktion für Tierheim Beckstetten

In guter Atmosphäre verlief das Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins Kaufbeuren und Umgebung e.V., Stefan Mitscherling, und dem kommunalen Verhandlungsführer, Oberbürgermeister Stefan Bosse, im Kaufbeurer Rathaus am gestrigen Donnerstag. Im Mittelpunkt stand zunächst eine Situationsbeschreibung aus Sicht des Tierschutzvereins.

Dieser versucht, auf der Basis vorhandener Unterlagen eine Darstellung des Finanzbedarfs der kommenden Jahre zu erarbeiten. Von den bei dem Gespräch übergebenen Übersichten zeigte sich OB Bosse bereits sehr angetan. Einig waren sich beide Seiten, dass mit einer Pauschale von 1 Euro je Einwohner ein Einstieg in eine verlässliche Finanzierung des Tierheimes in den nächsten Monaten gelingen kann.

Mitscherling stellte in dem Gespräch ausführlich dar, vor welchen Schwierigkeiten der neue Vorstand des Tierschutzvereins seit der Amtsübernahme stehe. Wichtige Unterlagen seien entweder nicht vorhanden oder bei Behörden beschlagnahmt. Vor diesem Hintergrund sei in den vergangenen Wochen intensiv an einer Aufbereitung der verfügbaren Daten aus den Jahren 2013 und 2014 gearbeitet worden. Zu diesen beiden Jahren konnte Mitscherling bei dem Gespräch Datenblätter übergeben.

Bosse zeigte sich von den übergebenen Unterlagen sehr angetan. Die Gemeinden könnten Steuermittel nicht frei vergeben, sondern müssten nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit handeln. Hierzu benötigten sie Kalkulationsgrundlagen, die nun erstmals vorhanden seien. Der daraus ersichtliche Finanzbedarf des Tierheimes sei erheblich und könne nicht überwiegend durch Spenden abgedeckt werden. „Die Kommunen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und wollen die Basisfinanzierung sicherstellen“ stellte Bosse in dem Gespräch klar.

Für das Jahr 2015 haben nun beide Seiten eine Pauschale von 1 Euro je Einwohner ins Auge gefasst. Mitscherling erklärte hierzu, dass der Verein damit nach derzeitigem Stand den Betrieb des Tierheimes im kommenden Jahr sicherstellen könne. Bosse akzeptierte diesen Betrag als vertretbare und nachvollziehbare Grundlage. Ein Beitrag in dieser Größenordnung sei auch bei anderen Tierheimen durchaus üblich.

Sowohl Mitscherling wie auch Bosse werden nun das Verhandlungsergebnis ihren Gremien zur Beschlussfassung vorlegen. Für die Kommunen bedeutet dies, dass sich demnächst die Stadträte in Kaufbeuren, Mindelheim, Buchloe und Bad Wörishofen sowie zahlreiche Gemeinderäte im Unterallgäu und Ostallgäu mit dem Sachverhalt befassen müssen. Bosse abschließend: „Ich hoffe auf eine möglichst breite Zustimmung der Gemeinden und  setze  auf die Bedeutung des Tierschutzes und die Solidarität der Gemeinden untereinander.“


Tags:
tierheim einwohner rettung bosse


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