Moderator: Marcus Baumann
mit Marcus Baumann
 
 
Die siebenjährige Talisha mit Mama Sandy Bauer
(Bildquelle: Privat)
 
Oberallgäu - Wertach
Montag, 11. Mai 2020
Ein Bericht von Christian Veit

Spendenaufruf für schwerkranke Talisha (7) aus Wertach

Die 7-jährige Talisha Bauer aus Wertach leidet unter einem schweren Gehirntumor. Der Tumor ist so selten, dass es aktuell keine Behandlungsmethoden dafür gibt. Mama Sandy Bauer versucht inzwischen alles um das Leben ihrer Tochter zu retten. Dazu wurde auch ein Spendenaufruf gestartet. Die besorgte Mutter ist über jede Hilfe dankbar, wie sie in einem Interview mit Radio AllgäuHIT erklärte.

Sandy Bauer ist die Mutter der 7-jährigen Talisha und hat während des Interviews eingewillt, dass ihre Handynummer (0170 275 6773) hier angegeben wird. Jegliche Hinweise oder Hilfen seien erbeten. Außerdem kann jeder mit Spenden helfen. Das Geld geht direkt an die kleine Talisha. Spendenkonto:
Talisha Bauer, IBAN: DE37 7335 0000 0515 1536 17

Radio AllgäuHIT: Wie geht es denn ihrer Tochter zur Zeit?
Sandy Bauer: Also aktuell geht es ihr eigentlich sehr gut. Die Bestrahlung schlägt gut an. Es ist momentan eigentlich alles so wie vorher. Aber nach der Bestrahlung kommt ja die eigentliche Aufgabe, dass wir Sorgen, dass der Tumor nicht wieder kommt. Ich sehe das eher ganzheitlich und möchte dafür sorgen, dass der Körper mit nichts anderem großartig Probleme hat, sondern sich vielleicht dann nur auf den Tumor fixiert und so ausgeschaltet auf Lebzeit bleibt.

Radio AllgäuHIT: Wie haben Sie von dem Tumor erfahren?
Sandy Bauer: Ganz am Anfang hatte Talisha eigentlich nur ab und an mal Kopfschmerzen. Also nicht durchwegs, sondern immer wieder und dann aber auch nicht extrem schlimme Kopfschmerzen. Sondern eher so, dass man sich gedacht hat: "Ja, okay, jetzt ist sie in die erste Klasse gekommen. Schule. Vielleicht auch von ihrer Haltung her." Man macht sich da erstmal gar nicht so große Gedanken, wenn ein Kind ab und an mal Kopfschmerzen hat. Dann hat es irgendwann angefangen, da ist Talisha ab und zu mal hingefallen ohne irgendeinen Grund. Aber auch hier denkt man sich: "Als Erwachsener stolpert man auch mal." Und auch hier war es wieder so, dass es nicht jeden Tag hingefallen wär, sondern eher so einmal in der Woche. Aber ich habe mir auch wieder überhaupt nichts dabei gedacht. Dann hatte sie Blasenentleerungsstörungen bekommen, bei denen ich mir dachte: "Okay, vielleicht spielt sie zu viel und hält oft ihre Blase an." Eines Nachts ist sie dann aufgewacht, weinend, dass ihr Bauch so weh tun würde und letztendlich war es, weil ihre Blase so voll war. Das hat mir dann schon ein bisschen Angst gemacht, weil ich dachte: "Warum geht sie denn nicht einfach auf's Klo? Merkt sie das denn nicht?" Aber sie hat dann auch oftmals gesagt, dass sie gar nicht auf's Klo muss, obwohl die Blase knallvoll war. Im Februar hat sie dann angefangen zu sagen, dass ihre Augen immer so blöd seien. Sie konnte das auch nicht näher erklären, sie sagte immer nur, es sei so komisch. Sie hat aber nicht irgendwie Doppelbilder gesehen oder sowas, sondern einfach nur: Ihr Auge ist irgendwie blöd. Etwa Mitte März hat dann ihr eines Auge angefangen zu schielen und da hat sie dann auch angefangen doppelt zu sehen. Anfangs hab ich mir noch nicht so viel dabei gedacht, sondern hab eine Augenklappe besorgt. Eine Woche später wurde es dann aber mit allem viel schlimmer und ich hab total Angst bekommen. Deshalb sind wir am 21. März, glaube ich, ins Krankenhaus. Die haben uns dann direkt auf einen Augenarzt verwiesen, bevor sie da jetzt MRT und alles machen, sollen wir das doch beim Augenarzt abklären lassen. Der Augenarzt hat aber gar nichts gefunden, also keinen Auslöser, nichts. Hat uns aber zurück ins Krankenhaus, ins MRT, geschickt, weil er der Überzeugung war, dass irgendetwas auf den Sehnerv drückt und da wurde eben dieser Gehirntumor entdeckt. Da haben Sie uns noch nicht genau gesagt, wie der Verlauf aussehen wird und haben uns direkt nach Augsburg weitergeschickt. Einen Tag später haben wir die schreckliche Nachricht bekommen, in der es dann heißt, dass die Kinder, wenn man jetzt nichts tun würde, höchstens noch neun Monate zu leben hätten. Wenn man etwas tut, dann sterben die Kinder meistens innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose, spätestens aber nach fünf Jahren.


Radio AllgäuHIT: Wie ist der Forschungsstand in diesem Krankheitsfeld?
Sandy Bauer: Die Forschungen sind aus dem Grund noch nicht so weit, [überlegt] also,... allgemein im Bereich Krebs/Leukämie gibt es schon viel und gute Chancen zum heilen. Aber jetzt speziell für dieses DIPG (diffuse intrinsische Ponsgliom) für dieses Ponsgliom gibt es derzeit nichts, weil die Krankheit haben nicht viele Kinder. Es ist was ganz seltenes und betrifft meistens Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren. Da es wirklich nicht viele Kinder sind, in Deutschland etwa 30 pro Jahr, ist es eben so, dass nicht mehr geforscht werden kann. Weil es nicht genügend Kinder sind, dass man mehrere Studien machen könnte. Außerdem benötigen solche Forschungen Geld und jemanden, der sich ausschließlich mit dem Thema befasst. Mit diesem Thema hauptsächlich befasst sich Dr. Kramm in Göttingen damit. Er sammelt auch ganz viel darüber. Wenn jetzt da die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit noch mehr in Krankheitsbilder geht, die enorm selten sind und nur wenige haben, dass diese dann besser erforscht werden können. Und am Ende kann man diesen Kindern auch helfen, weil wie gesagt, bisher gibt es für die Krankheit überhaupt gar nichts. 

Radio AllgäuHIT: Welche Alternativen gibt es dann bei der Behandlung?
Sandy Bauer: Ich möchte da vor allem schauen, dass man da auch über Osteopathie prüft, ob die Organe alle richtig sitzen. Vielleicht auch über einen Heilpraktiker, der versucht den ganzen Körper in Einklang zu bringen. Eventuell auch energetische Arbeit. Ich habe ein paar Fernheiler mit eingebracht, weil ich das Gefühl hab, dass das wirklich viel bringen kann. Ich möchte einfach alles in Betracht ziehen und nicht solche Sachen ausschließen, wovon ich auch eine Überzeugung hab. Ich arbeite mit ätherischen Ölen, die, wie ich finde, genauso gut ihre Wirkung entfaltet haben. Das Alles kostet natürlich unglaublich viel, aber ehm,....man bekommt sowas einfach nicht von der Krankenkasse bezahlt. Weil es in dem Sinne keine Schulmedizin ist, obwohl in diesem Fall Schulmedizin ja auch nichts bringt. Aus diesem Grund heraus haben wir dann auch diesen Spendenaufruf gestartet, damit wir solche alternativen Sachen ausprobieren und nutzen können. Vielleicht kommt auch eine Hypnose in Frage, falls irgendetwas im Körper blockiert wird, dass man das eben lösen kann - irgendwelche Blockaden. Ich versuche es geistig, psychisch und auch physisch zu sehen, um diese Krankheit irgendwie zu lösen.

Radio AllgäuHIT: Wie kann man Ihnen in der aktuellen Situation helfen?
Sandy Bauer: Also, als erstes bin ich schon mal ganz dankbar, wenn man sie ins Gebet mit einnimmt, um Heilung bittet für meine Tochter. Man kann uns gerne auch finanziell unterstützen. Meine Tochter hat ein Konto und darauf laufen aktuell die Spenden. Außerdem, falls jemand eine Idee hätte, darf er mich auch gerne kontaktieren.

Telefon: 0170 275 6773 (Sandy Bauer - Mutter)
Spendenkonto:
Talisha Bauer
DE37 7335 0000 0515 1536 17


Der Radio-Programmbeitrag zum Nachhören:



Tags:
Hilfe Spenden Allgäu Tumor


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