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Freie Wähler kämpfen um Erhalt der Korridorvignette
05.06.2013 - 14:46
Ein absolutes Unding ist für die beiden Allgäuer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Dr. Leopold Herz (Freie Wähler) der für Anfang Juli 2013 angekündigte Wegfall der so genannten Korridorvignette.
Damit ist es insbesondere den Bodensee-Anrainern bisher möglich, zu einem einfachen Fahrpreis von nur zwei Euro den Pfändertunnel und damit die österreichische Autobahn auf die Dauer von 24 Stunden zu nutzen, ohne eine Vignette für das gesamte österreichische Autobahnnetz erwerben zu müssen.

„Es ist schon jetzt absehbar, dass nach dem Wegfall der Korridorvignette sehr viele Menschen, die die Strecke als Bodenseeanrainer regelmäßig befahren müssen, auf die ohnehin schon stark belasteten Straßen durch die Stadt Bregenz ausweichen werden. Ein Verkehrskollaps ist vorprogrammiert“, heißt es in einem Schreiben, das die beiden Abgeordneten an die Mitglieder des Vorarlberger Landtags, den Landeshauptmann sowie das Verkehrsministerium gerichtet haben.

Die Argumentation der österreichischen ASFINAG, die das österreichische Autobahn- und Schnellstraßennetz baut, betreibt und bemautet, man wolle im gesamtösterreichischen System keine Bezugsfälle schaffen, sei falsch: Schließlich handele es sich hier um ein bereits bestehendes System. „Es soll also lediglich ein sehr sinnvoller Zustand erhalten bleiben“. Die beiden Abgeordneten erklären, dass man „mit der Allgäuer Grenzbevölkerung, die auf die Benutzung des Pfändertunnels angewiesen ist, so nicht umgehen kann“. Sie bitten die österreichischen Politiker nachdrücklich darum, entsprechende zielführende politische Initiativen zu ergreifen, um die ASFINAG von ihren Plänen abzubringen.

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