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Rindertuberkulose: Keine Probleme bei Allgäuer Fleisch
11.01.2013 - 12:27
21 gesperrte Höfe und 74 Rinder die geschlachtet werden mussten - die Rindertuberkulose ist auf dem Vormarsch im Oberallgäu. Verbraucher können aber trotzdem auf die Fleischqualität beim Metzger vertrauen.
Das Veterinäramt wird in den kommenden Wochen und Monaten bei einer Reihenuntersuchung die rund 2.000 Oberallgäuer Viehbetriebe auf TBC-Befall untersuchen. Zudem wird auch auf das Fleisch geschlachteter Tiere nachmals gesondert geachtet.

"Als Verbraucher muss man sich überhaupt keine Sorgen machen, denn alle Tiere die geschlachtet werden, werden vom Fleischbeschauer oder vom Tierarzt untersucht. Wenn dann eine Auffälligkeit bestehen würde, wird dieses Tier sofort ausgesonder.", erklärte Hans-Peter Rauch, Vizepräsident der Handwerkskammer Schwaben und selbst Metzger, gegenüber Radio-AllgäuHIT.

Aufgrund dieses hohen Sicherheitsstandarts ist es im Allgäu fast ausgeschlossen, dass TBC infiziertes Fleisch in den Handel gelangt. Zudem kann lückenlos kontrolliert werden woher das jeweilige Fleisch stammt. "Wir wissen ganz genau welches Stück Fleisch, von welchem Tier, in der Landetheke landet und wir können alles nachvollziehen von der Alpe, über den Bauern, über den Standort, über die Geburt - alles lückenlos.", so Rauch weiter.

Trotzdem kann Rauch die anfängliche Unsicherheit der Verbraucher verstehen, die meist nicht "tief genug in der Materie stecken". Fest steht: Fleisch von allgäuer Rindern kann auch weiterhin bedenkenlos gekauft werden.

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