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Maximilian Günther nach dem hervorragenden Auftakt und der Doppel-Pole
(Bildquelle: ADAC Formel Masters)
 
Oberallgäu - Rettenberg
Montag, 12. Mai 2014

Maxi Günthers Premiere in Zandvoort

Auf und Ab für den Retteberger auf der Dünen-Achterbahn

Maximilian Günther international: Der 16-Jährige gastierte am vergangenen Wochenende mit dem ADAC Formel Masters erstmals im niederländischen Zandvoort. Besser hätte der Start nicht laufen können: Doppel-Pole für Maxi im Qualifying, die Konkurrenz um mehr als eine halbe Sekunde distanziert. Im ersten Rennen hatte e allerdings Pech, als er infolge einer Startkollision vorzeitig ausfiel. Der amtierende Vize-Meister blieb aber cool und sicherte sich im zweiten Rennen einen souveränen Start/Ziel-Sieg - sein zweiter in der noch jungen Saison. Im dritten chaotischen Regenrennen fuhr Maxi trotz zweier Kollisionen als Zehnter in die Punkteränge.
 

Ausfall trotz bester Ausgangslage - wie ärgerlich ist das?
In Maxis Worten: "Der Startunfall war einfach Pech, so etwas kann passieren. Schade, mit unserem Speed wäre der Sieg greifbar gewesen. Viel wichtiger ist aber: Ich habe den Ausfall schnell abgehakt und mich auf die weiteren Rennen konzentriert." Mit Erfolg: Im zweiten Rennen hatte der Deutsche Post Speed Academy-Förderkandidat bei seinem Sieg sechs Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Selbst von zwei Safety-Car-Phasen ließ sich der Rettenberger nicht beirren. Mentale Stärke bewies Maximilian auch im dritten Rennen, als er ins Kiesbett abgedrängt wurde, anschließend aber nicht aufgab und mit einem Meisterschaftspunkt belohnt wurde. "Danke an die Streckenposten für ihren Einsatz", sagte Maximilian anschließend mit einem Lächeln.

Wie schnell war Maxi wirklich in Zandvoort?
Sehr schnell - das bewies nicht nur der große Vorsprung bei seinem Sieg. Maximilian erzielte bei regnerischen Bedingungen die schnellste Rennrunde des gesamten Wochenendes. Auffällig: Maxi zeigte bei allen Bedingungen Top-Speed. Im Training, der einzigen trockenen Session in Zandvoort, war er fast vier Zehntelsekunden schneller als die Konkurrenz. Der Dank ging auch an sein Team Mücke Motorsport. "Ich bin extrem zufrieden, was unsere Performance angeht", so Maxi. "Seit Oschersleben ist uns ein weiterer großer Schritt gelungen. Wir sind auf einem Super-Level und zuversichtlich, den Speed in den kommenden Rennen in noch mehr Punkte umzuwandeln."

Maxis Lehren aus Zandvoort
1. "Auch wenn es mal nicht so gut läuft - abhaken und nach vorn schauen. Konzentration ist Trumpf."

2. "Ob Regen, Sonne oder Schnee: Mein Auto ist bei fast allen Bedingungen top. Das gibt Zuversicht."
3. "Der Sieg war besser als Platz 10, aber: Jeder Punkt zählt. Mein Motto: Niemals aufgeben!"
 
Wie geht es jetzt weiter?
Maximilian reist als Meisterschaftszweiter zum dritten Rennwochenende an den Lausitzring (23. bis 25. Mai). Ein gutes Pflaster für den Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport: 2013 holte er dort nicht nur zwei Pole Positions, sondern gewann zwei der drei Rennen und startete zur großen Aufholjagd in der Meisterschaft. "An das erfolgreiche Wochenende am Lausitzring erinnere ich mich natürlich gerne zurück", sagt Maxi. "Wenn man auf einer Strecke fährt, auf der man schon Rennen gewonnen hat, gibt das einen Extra-Kick. Ich bin überzeugt, dass mein Team mir bei seinem Heimrennen wieder ein siegfähiges Auto hinstellen wird. Ich versuche, schnell den richtigen Rhythmus zu finden. Der Lausitzring ist ein sehr anspruchsvoller Kurs mit schnellen und langsamen Kurven. Diese Herausforderung nehme ich gerne an!"


Tags:
motorsport adac formelmasters günther



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