Moderator: Hits der 70er bis Heute
 
 

Straßenbauamt erklärt warum Baumfällarbeiten an der B19 nötig sind
21.03.2013 - 07:44
Bäume oder Baumteile aus den geschlossenen Wäldern entlang der Bundesstraße gefährden schon seit Jahren den Verkehr. Die örtlichen Feuerwehren aus Ofterschwang und Fischen könnten dies bestätigen.
22 Grundbesitzer teilen sich die Waldflächen auf einer Streckenlänge von etwa 2,5 km. Nur im Rahmen einer Vollsperrung sind sie in der Lage, ihrer „Verkehrssicherungspflicht“ nachzukommen und beschädigte Bäume fällen zu lassen - entlang einer Straße mit durchschnittlich 17.000 Fahrzeugen am Tag.

Koordiniert wird die Aktion von der Forstverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Kempten. Drei Ziele, so Revierleiter Andreas Fisel vom zuständigen Forstrevier Hörnergruppe, werden mit der Maßnahme verfolgt. Zunächst würden Bäume entnommen, von denen eine Gefahr für den Verkehr ausgeht. Darüber hinaus, so der Forstexperte, würden mittels Durchforstungen die Waldbestände langfristig stabilisiert. Und schließlich böte sich nun für die Waldbesitzer die Gelegenheit für die Ernte hiebsreifer Bäume. Eine besondere Herausforderung stellt die Vielzahl der Eigentümer dar. Jeden einzelnen haben die Förster beraten und gemeinsam mit ihm die zu entnehmenden Bäume angezeichnet.

Damit die Aktion zügig durchgeführt werden kann, werden mehrere Waldarbeitertrupps gleichzeitig an der Straße arbeiten - auch unter Einsatz moderner Holzerntemaschinen. Für diese Abwicklung wie auch für einen schnellen Abtransport der Hölzer sorgt die Forstbetriebsgemeinschaft Oberallgäu. Das gewohnte Straßenbild werde sich etwas ändern und lichter werden. Einen Kahlschlag jedoch, so versichert Andreas Fisel, werde es nicht geben.

Radio einschalten Ihr Spot bei uns Glasklarer Empfang Datenschutz/Impressum