Muren, vollgelaufene Keller - Unwetter trifft Oberstdorf hart
Am Donnerstagnachmittag zog ein kurzes, schweres Unwetter über das Oberallgäu. Betroffen war vor allem Oberstdorf, wo Keller und Wiesen unter Wasser standen und mehrere Muren runterkamen. Auch in Immenstadt und Kempten stand auf vielen Straßen das Wasser Unterführungen waren vollgelaufen.
42 Liter Regen in 10 Minuten, dazu Hagel, der die Abflüsse verstopft hat. Teilweise stand das Wasser bis zu 40 cm auf der Straße, zahlreiche Keller voll Wasser und Muren auf den Straßen - der Schaden in Oberstdorf ist groß und kann derzeit noch nicht beziffert werden, Menschen kamen nicht zu Schaden, „das war das größte Glück“, sagt Oberstdorfs Bürgermeister Klaus King.
Am Tag nach dem Unwetter hebt er die enorme Hilfsbereitschaft hervor. Neben der Feuerwehr Oberstdorf waren die Feuerwehren aus Tiefenbach, Kornau, Rubi-Reichenbach, Schöllang, Obermaiselstein, Durach und Waltenhofen zu Hilfe geeilt. Auch das THW aus Sonthofen war mit seinen ehrenamtlichen Helfern vor Ort. Auch Kreisbrandrat Michael Seger und Kreisbrandmeister Sebastian Wachter war in Oberstdorf. Der Bauhof der Gemeinde, Polizei, Hauptamtsleiter, die Pressestelle und der Bürgermeister selbst halfen wo sie konnten. Nicht zu vergessen die Hilfe der Oberstdorfer untereinander.
Bis gegen 1 Uhr nachts war die Feuerwehr in Oberstdorf im Einsatz, auch heute am Freitag laufen noch Aufräumarbeiten. Auch die Mitarbeiter des Bauhofes waren bis in die Nacht damit beschäftigt, Straßen mit Baggern freizuräumen.
„Wir haben 25 Häuser und ähnliche Gebäude, die vom Wasser überschwemmt wurden, das heißt wo hauptsächlich Kellerräume überflutet wurden und Wiesen oder ähnliches. Wir hatten zeitweise eine große Anzahl von Straßen, die wir sperren mussten. Es kamen einige kleinere Muren herunter und es war auch so, dass einige Straßen Richtung Faltenbach mit Geröll übersät waren. Einige Häuser hat es böse erwischt in den Kellern“, erzählt Bürgermeister Klaus King im Gespräch mit AllgäuHIT.
„Die Zusammenarbeit war vorbildlich. Nochmal mein Dank an alle Feuerwehren die geholfen haben und an alle anderen die geholfen haben!“, sagt Klaus King. Neben Landrätin Indra Baier-Müller hätten sich inzwischen auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden erkundigt, wo Hilfe nötig ist. „Im Allgäu haben wir wirklich einen tollen Zusammenhalt!“ King hebt auch die Nachbarschaftshilfe vor Ort hervor. Oberstdorfer hätten gemeinsam Sandsäcke gefüllt und gestapelt, oder mit ihren Traktoren die Straßen frei geräumt.
Auch das Wasserwirtschaftsamt war vor Ort, im Bereich Rubi-Reichenbach und Schöllang haben die Staumauern auf 6 bis 8 Meter nicht mehr gehalten.
Am heutigen Freitag wird King nochmals bei den betroffenen Bürgern vorbeischauen um zu sehen wie es aussieht und wie man weiterhelfen kann.


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