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Die Aufräumarbeiten in Oberstdorf haben begonnen
(Bildquelle: AllgäuHIT / HM)
 
Oberallgäu - Oberstdorf
Montag, 15. Juni 2015

Erste Stimmen aus der Pressekonferenz in Oberstdorf

Erste Stimmen der Pressekonferenz aus Oberstdorf:

1. Bürgermeister Laurent Mies:
- Oberstdorf muss Lehren ziehen. Der Hochwasserschutz wird jetzt in den Fokus gerückt
- Mies bestätigt die Zahl der 300 Personen, die aus Häusern evakuiert wurden nicht
- Er spricht von insgesamt 17 Personen, die ihr Haus verlassen mussten
- Es ging wohl ein Aufruf an die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen, nicht mit dem Pkw zu fahren und die Einsatzkräfte nicht zu behindern
- Erdinger-Arena wurde nicht so stark beschädigt wie angenommen
- Schäden am Stadion seien entstanden, aber wohl nicht verheerend
- Das Wasserkraftwerk hätte wohl keine Schaden davongetragen. Ein Gutachten liegt in den nächsten Tagen vor.

Oberallgäuer Landrat Anton Klotz:
- Es wurde kein Katastrophenstand ausgerufen, da die Schlammlawine auf lokaler Ebene war
- Klotz lobt die gute Zusammenarbeit der Hilfskräfte. So konnte ein größerer Schaden verhindert werden
- Schadensumme wird auf 5 Millionen Euro beziffert
- Betroffene Häuser seien vorerst nicht bewohnbar
- Asylbewerber helfen freiwillig in der momentanen Notlage
- Der Schlamm aus der Mure hat die Bevölkerung überrascht

Kreisbrandinspektor Joachim Freudig:
- Waren innerhalb 25 Minuten in Alarmbereitschaft. Dies ist extrem schnell
- Geröll und Schlamm beschädigten Hauswände im Dummelsmoos
- Wasser lief durch die Fenster im Gebäude in den Keller
- Bei stark beschädigtem Haus wird erst in den nächsten Tagen feststehen, ob es wieder bewohnbar ist
- Momentan regnet es in Oberstdorf immer noch, deshalb sind 150 Einsatzkräfte im Dauerdienst
- Dieser Dauerdienst soll die nächsten Tage anhalten
- 4 Gebäude seien derzeit nicht bewohnbar
- Problem ist derzeit die Strom- und Wasserversorgung
- Die Bäche wurden zu innerhalb von Minuten zu reissenden Flüssen

Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Karl Schindele:
- Es war eine extreme Regenmasse, die am gestrigen Abend gefallen ist
- Die Schäden halten sich im >Rahmen<
- Der Bach am Dummelsmoos hätte ein stärkeres Gefahrenpotential als bisher angenommen
- Menschen im Keller hätten die Wassermassen fast das Leben gekostet. Es sei eine knappe Rettung gewesen
- Der massive Regen hat für weitere Überschwemmungen gesorgt
- Jetzt wird geprüft, welches Gefahrenpotential besteht

12:49 Uhr - Die Pressekonferenz ist beendet!
Radio AllgäuHIT berichtet ausfühlich mit Tönen ab 15 Uhr im Programm


Tags:
schlammlawine großeinsatz pressekonferenz allgäu


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