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Sendung: Wach durch die Allgäuer Nacht
 
 
Stephan Thomae - Bürgermeisterkandidat der Allianz für Oberstdorf und der FDP
(Bildquelle: www.stephan-thomae.de)
 
Oberallgäu - Oberstdorf
Mittwoch, 12. Februar 2014

Bürgerbeteiligung und Jugendparlament

Wie lässt sich mehr Bürgerbeteiligung in der gelebten Praxis einer Gemeinde wie Oberstdorf umsetzen? So lautet die Frage beim jüngsten Themengespräch der Allianz für Oberstdorf/FDP.

„In den letzten Jahren wurde zwar viel über Transparenz, Kommunikation, Einbeziehung der Bürger und anderes mehr gesprochen“, so die Kritik von Alexa Schwendinger. Tatsächlich aber seien selbst komplexe Themen und wichtige Anliegen vom Bürgermeister in Bürgersprechstunden abgefertigt worden. „Die Kommunikation bestand darin, formal angehört zu werden. Anschließend verschwanden selbst beste Ideen und teure Gutachten auf Nimmerwiedersehen in irgendwelchen Schubladen. Von dort tauchten sie nie wieder auf. Selbst der Tourismusbeirat, der vielleicht wichtigste runde Tisch der Gemeinde, ist zu einem Palavergremium degeneriert, das sich ohne Tages- und Geschäftsordnung in Belanglosigkeiten verstrickt hat. Beschlüsse sind versandet und wurden nie wieder aufgegriffen,“ bemängelt Cora Bethke-Frank. „Wir wollen, dass man Beteiligung nicht nur im Munde führt, sondern sie auch lebt,“ ergänzte der Oberstdorfer Kreisrat Walter Renn und zeigte sich überzeugt, dass der AO/FDP-Bürgermeisterkandidat Stephan Thomae dafür der Richtige sei.

„Wie können vor allem junge Leute Gehör finden?“ wollten Max Brutscher und Andy Schulz von ihrem Bürgermeisterkandidaten wissen. „In Sonthofen gibt es seit vielen Jahren ein Jugendparlament, auch in Immenstadt wird derzeit darüber diskutiert. Ich selbst habe vor vielen Jahren in Kempten ein solches angeregt,“ führt Stephan Thomae aus. „Die Praxis zeigt, dass ein Jugendparlament nur dann dauerhaft funktionieren kann, wenn Bürgermeister und Gemeinderat aktiv dahinterstehen. Aus Erfahrung weiß ich, dass vor Wahlen immer gerne davon gesprochen wird, aber hinterher kümmert sich keiner der Gewählten mehr darum, bis zur nächsten Wahl.“ Aus vielen Gesprächen mit Oberstdorfer Schülern wisse er aber, dass die Verbundenheit mit der Gemeinde bei der Jugend hoch sei. „Also gute Voraussetzungen für ein Jugendparlament in Obrstdorf. Ich würde so etwas persönlich voranbringen,“ verspricht Stephan Thomae.

Die nächste öffentliche Vorstellung des Programms für Oberstdorf des Bürgermeisterkandidaten Stephan Thomae und der Kandidaten/innen für den Gemeinderat findet am Mittwoch, 19. Februar um 20:00 Uhr im Gasthof Rank in Schöllang statt. Alle Bürger seien dazu herzlich eingeladen.


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