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Lauf der guten Hoffnung startet in den Samstagmorgenstunden
13.07.2012 - 08:33
Es sind nur noch wenige Stunden, dann läuft das Allgäu für Spendengelder gegen die grausame Kinderkrankheit Noma. Jeder kann mitmachen - dabei sind auch bekannte Schauspieler und Musiker.
Insgesamt 60 Kilometer in rund 15 Stunden auf 11 Etappen von Oberstdorf bis Oberstaufen. Schon ab 04:00 Uhr morgens gehen, walken und wandern engagierte Menschen nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern für mehr Hoffnung für die Betroffenen der furchtbaren Infektionskrankheit NOMA. Denn die Teilnahmegebühr kommt zu 100% dem gemeinnützigen Verein Gegen Noma - Parmed e.V. zugute. Mitmachen kann jeder der gesund und gut zu Fuß ist. Die einzelnen Etappen sind zwischen 5 und 12 Kilometer lang.

Jetzt noch teilnehmen: Link zur Webseite

„Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es“. Nach diesem Credo lebt und arbeitet der Alpinist und Mitbegründer des Hilfsvereins Gegen Noma - Parmed e.V., Peter Melchin. „Dabei sein ist hier wirklich alles“, freut sich der Allgäuer, der die gesamten 60 Kilometer beim fünften LAUF DER GUTEN HOFFNUNG bestreiten wird. „Es geht darum mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen, den kranken und durch die schrecklichen Entstellungen teilweise ausgestoßenen Kinder eine Zukunft zu ermöglichen. Wenn man dabei noch die Schönheit des Allgäus kennen lernen kann, ist das doch wunderbar!“ lacht der 54-jährige. Für Peter Melchin sind sportliche Aktionen dieser Art keine Neuheit. Um Aufmerksamkeit auf die Krankheit NOMA zu lenken überquerte er schon 2008 in sieben Monaten die Alpen von Wien nach Monte Carlo und lernte auf seinem Weg Prominenten wie Reinhold Messner oder Michael Mendl kennen. Der Schauspieler übernahm nach dem Gespräch mit Peter Melchin ohne zu zögern die Schirmherrschaft beim Hilfsverein.

Doch was ist genau ist Noma?
Noma ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika auftritt. Jedes Jahr erkranken laut WHO 100.000 Menschen daran – vor allem Kinder unter sechs Jahren. Die Krankheit wird auch "Gesicht der Armut" genannt, weil sie durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst wird. Noma endet unbehandelt in 80 Prozent der Fälle tödlich. Diese Krankheit beginnt im Gesicht und zerfrisst den Kindern das Gewebe und die Knochen und löst schlussendlich eine „Kiefersperre“ aus. Die Kinder können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern. Sehr häufig kommt als zusätzliches Problem hinzu, dass die verstümmelten Kinder aus der Familie und der Dorfgemeinschaft ausgestoßen werden. Anders als AIDS ist Noma eine Krankheit, die mit einfachen Mitteln bekämpft und sogar ausgerottet werden kann. Antibiotika im Frühstadium ersparen den Kindern Leiden und Tod.

AllgäuHIT- Moderator Maximilian Schafheitle geht ebenfalls an den Start. Er hat viele Prominente am Mikrofon und wird rund um den "Lauf der guten Hoffnung" berichten. Eine Zusammenfassung hören Sie am Montag in "Baumann am Morgen" ab 7 Uhr auf Radio AllgäuHIT.

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