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Zimmereibrand - Brandstiftung "sehr wahrscheinlich"
04.08.2011 - 12:58
Die Ermittlungen zu dem Brand einer Zimmerei, der in der Nacht von 31.07.2011 auf 01.08.2011 einen Schaden von 3 Millionen Euro verursacht hat, dauern an. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse der Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Kempten sowie des Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer vorsätzlichen Brandstiftung als Ursache für das verheerende Feuer ausgegangen.
Es kann derzeit auch nicht ausgeschlossen werden, dass ein Zusammenhang mit dem Brand eines Stadels am 30.07.2011 in Fischen besteht (siehe Bezugsmeldungen), bei dem zwischenzeitlich ebenfalls von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen wird. Im Rahmen der Ermittlungen zu den beiden Fällen wurde im räumlichen Zusammenhang zu den beiden Brandörtlichkeiten ein Benzinkanister sowie weitere Gegenstände aufgefunden, die in Beziehung zu den Brandfällen stehen könnten. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass der Kanister am Samstagabend nach 19 Uhr aus einem Stadel in der Nähe des Freibades Fischen entwendet worden ist. Die weiteren Gegenstände stammen von einem Diebstahl aus diesem Freibad von diesem Wochenende. Die Kriminalpolizei Kempten hat folgende Fragen: Wer hat im Bereich des Freibads Fischen am Wochenende ungewöhnliche Feststellungen gemacht? Wurden im Bereich Fischen oder Obermaiselstein am Samstag oder Sonntag eine oder mehrere Personen beobachtet, die einen Benzinkanister transportierten? Wo und von wem wurde im Bereich zwischen Fischen und Obermaiselstein im Zeitraum zwischen Samstagabend 19 Uhr und Sonntag 22 Uhr ein Benzinkanister befüllt? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Kempten unter der Tel.: 0831/9909-0 entgegen. Bezugsmeldung des PP Schwaben Süd/West vom 01.08.2011 Ein Raub der Flammen wurden in der vergangenen Nacht die Räume einer Zimmerei in Obermaiselstein. Gegen 22:15 Uhr wurde der Einsatzzentrale über Notruf der Brand in einer Zimmerei gemeldet. Trotz der Bemühungen der umliegenden Feuerwehren, die mit insgesamt 360 Mann im Einsatz waren, konnte nicht verhindert werden, dass die 40 x 20 m große Fertigungshalle, eine 10 x 10 m große Werkstatt, das Holzlager, ein Carport, sowie die direkt an ein Wohngebäude angrenzenden Büroräume durch den Brand zerstört wurden. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus, das von dem Büro nur durch eine Brandschutzmauer getrennt war, konnte verhindert werden. Bei zwei angrenzenden Firmengebäuden die in einer Entfernung von ca. 30 m bzw. 80 m standen, platzten aufgrund der enormen Hitzeentwicklung Scheiben bzw. kam es zu Schäden an der Aussenfassade. Bei dem Brand wurden vier Personen, davon zwei Angehörige der Feuerwehr, leicht verletzt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird mit einem Gesamtschaden von ca. 3 Millionen Euro gerechnet. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Vormittag an. Nach Ablöschen der letzten Glutnester wurde die Brandstelle von Beamten der Kriminalpolizei Kempten sowie einem Sachverständigen des Landeskriminalamts begutachtet. Eine abschließende Aussage zur Ursache des Brands ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, die Polizei ermittelt weiterhin in alle Richtungen. Bezugsmeldung der PI Sonthofen vom 31.07.2011 Ein Stadel ist am späten Samstagabend im Gemeindebereich Fischen restlos niedergebrannt. Der freistehende Stadel, in dem unter anderem Holz sowie landwirtschaftliche Geräte und Maschinen untergebracht waren, geriet aus bislang noch nicht geklärter Ursache in Brand. Der entstandene Sachschaden dürfte nach bisheriger Schätzung ca. 25 000 Euro betragen. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht. Die Ermittlungen der Polizei über die Brandursache sind am laufen. (PP Schwaben Süd/West)
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