Moderator: Thomas Häuslinger
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Freiflächenbrand stellt sich als Mottfeuer heraus
16.08.2012 - 16:36
Ein Bergwanderer meldete der Integrierten Leitstelle Allgäu am Mittwoch-Vormittag eine brennende Freifläche im Alpinen Bereich des sogenannten "Beslerkopf" (1.655m).
Bei der Notrufabfrage konnte klar ausgeschlossen werden, dass Hütten oder Waldareale in Gefahr sind. Die sofort alarmierte zuständige Feuerwehr fuhr die nächstliegende anfahrbare Alphütte an und erkundete die Lage "auf Sicht". Zeitgleich wurde durch die ILS Allgäu der Polizeihubschrauber "Edelweiß 3" angefordert, welcher zum Zeitpunkt der Alarmierung in Kaufbeuren stationiert war.

In Absprache mit der Feuerwehreinsatzleitung kann dieser Hubschrauber zur Erkundung aus der Luft sowie bei Bedarf zur Personal- und Materialzubringung genutzt werden.

Während die brennende Freifläche im Bereich des „Beslerkopf“ als ein "Alpwirtschaftliches Mottfeuer" identifiziert werden konnte erreichte eine weitere Meldung über eine Rauchentwicklung die ILS.

Da die Örtlichkeit dieser neu gemeldeten Rauchentwicklung ebenfalls in unmittelbarem Bereich der Bergregion "Besler" festzustellen war, wurde vereinbart den Einsatzleiter der Feuerwehr vom Polizeihubschrauber aufnehmen zu lassen um eine Geamterkundung der Lage aus der Luft vorzunehmen, da die Örtlichkeit ebenfalls in unwegsamen Gelände liegt.

An beiden Örtlichkeiten konnte die Ausbreitung eines Feuers durch die Hubschrauberbesatzung ausgeschlossen werden, somit war ein feuerwehrtechnisches Eingreifen nicht notwendig geworden.

Die gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen der Feuerwehreinsatzleitung vor Ort, der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd/West sowie dem Polizeihubschrauber "Edelweiß 3" ermöglichte der ILS Allgäu eine schnelle und unkomplizierte rückwirkende Einsatzlenkung.

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