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Einsatzfahrzeug der Johanniter
(Bildquelle: Allgäuhit / Alexander Fleischer)
 
Oberallgäu
Dienstag, 25. August 2015
Johanniter suchen im Oberallgäu nach Förderern
Soziale Projekte ohne Unterstützer nicht mehr möglich

Die Johanniter im Oberallgäu sind vor allem bekannt durch die Sanitätsdienste, den Johanniter-Weihnachtstrucker, die Sozialstation, das preisgekrönte Sozial-Projekt „LaVista“ und die Johanniter-Jugend. Darüberhinaus betreibt die Hilfsorganisation in Region viele soziale Projekte, die oft ohne Unterstützer nicht möglich wären. Ab 24.08.2015 sind die Johanniter deshalb im Landkreis Oberallgäu unterwegs, um weitere Förderer für ihre sozialen Projekte zu gewinnen.

„Mithilfe unserer rund 27.000 Fördermitglieder im Regionalverband Allgäu haben wir zum Beispiel das bereits mehrfach preisgekrönte Sozial-Projekt LaVista starten können. „LaVista“, ein Eltern-Kind-Projekt in der Justizvollzugsanstalt Kempten, wurde zuletzt auch mit dem Johanniter-Förderpreis in der Kategorie „Ethik & Glaube“ ausgezeichnet. Wenn Vater oder Mutter ins Gefängnis müssen, leiden besonders die Kinder unter der schwierigen Situation. Plötzlich ist alles anders. Ein Elternteil ist weg, der andere alleinerziehend. Die Familie steht vor einer Zerreißprobe. Der Johanniter Regionalverband Allgäu ermöglicht mit seinem im Allgäu bisher einzigartigen Projekt „LaVista – gemeinsam Zukunft schaffen“ besonders kindgerechte Besuche.

Als Fördermitglied kann jeder dazu beitragen, dass Projekte wie diese dauerhaft bestehen können und Menschen geholfen werden kann“, so Markus Adler, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter im Regionalverband Allgäu. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar und sichert dem Fördermitglied zusätzlich im Notfall die Rückholung aus dem Ausland bei Unfall oder Krankheit.

Wie aber erkennt man, dass eine seriöse Hilfsorganisation an der Türe klingelt? Die Mitarbeiter der Johanniter führen einen Dienstausweis bei sich, tragen Dienstkleidung und dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen. Die Spenden- und Mittelverwendung der Johanniter unterliegt zudem einer regelmäßigen Prüfung. „Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (dzi) bestätigt uns seit vielen Jahren durch das dzi-Spenden-Siegel den vertrauenswürdigen Umgang mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden“, erläutert Markus Adler.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 15 000 Beschäftigten, 30 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,4 Millionen Fördermitgliedern eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung. Hinzu kommen soziale Dienste für Kinder und Jugendliche sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland. Zur Sicherung der karitativen Aufgaben ist der Verein auf Mitgliedsbeiträge von Förderern und auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zu den Diensten, Angeboten und Projekten der Johanniter im Ort gibt es im Internet www.johanniter-allgaeu.de

(PM)


Tags:
johanniter projekt förderer sozial



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