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Immenstädter Klausen
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Oberallgäu - Immenstadt
Montag, 9. Dezember 2013

Brauchtumspflege in Immenstadt

Über 170 Klausen, 2 Tage Brauchtumspflege, unzählige Stunden Vorbereitung, viele gut gelaunte Zuschauer und eine neue Laufstrecke. Das waren die Zutaten für ein erfolgreiches Klausentreiben 2013 in Immenstadt.

Von 19 bis 21 Uhr machten die Burschen wieder die Immenstädter Innenstadt unsicher. Wer nicht aufgepasst hat, bekam schon mal einen sanften Rutenhieb ab. Die Organisatoren waren rundum zufrieden.

Oberklaus Stefan Fackler:
Ich muss sagen: Von den Zuschauern wurde es sehr gut angenommen. Die Leute waren alle begeistert. Der Rundkurs war auch sehr gut. Man war freier und man hat sich besser bewegen können. Grund für den Platzwechsel waren die Buden auf dem Marienplatz für den Christkindlesmarkt und da haben wir einfach zu wenig Platz gehabt die letzten Jahre.

Um beim Klausentreiben überhaupt mitmachen zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. Die Teilnehmer dürfen nicht verheiratet sein und müssen vorher auch an den so genannten Klausenversammlungen teilnehmen. Aber eins ist natürlich das Wichtigste: Das Klausehäs

Vorstand Thomas Schiedrich:
Im Durchschnitt wird jeder ca. 50-100 Stunden brauchen, bis er das Klausenhäs fertig hat. Es ist alles Handarbeit. Von der Hose angefangen bis hin zum Helm, der noch aufgeschäumt werden muss bevor die Hörner darauf geschraubt werden können. Auch die Auswahl der Felle ist wichtig und die müssen dann auch erst einmal zusammengenäht werden. Das ist alles mit sehr viel Aufwand verbunden.

Wichtig war den Veranstaltern auch die Ordnung der Verkleidung. Zwar hatten die Teilnehmer bei der Gestaltung freie Hand, allerdings wurde hier schon auf die Echtheit des Brauchtums geachtet. Zudem sollten natürlich keine Kleidungsstücke unter dem Häs herausschauen.

Heuer waren auch wieder viele junge Leute mit dabei, die zum ersten Mal am Klausentreiben teilnehmen durften. Aber auch hier hat es in Immenstadt eine durchweg positive Bilanz gegeben.

Oberklaus Stefan Fackler:
Wir hatten zu Beginn des Klausentreiben schon einige Bedenken. Wir haben viele junge Leute dabei. Aber ich muss sagen die haben sich alle am Riemen gerissen. Sie haben ihre Kräfte eingeteilt und sie haben nicht zu fest zugeschlagen. Ich denke unseren Ruf als familienfreundliches Klausentreiben haben wir auch heuer wieder gerechtfertigt. Mir selber hat es sehr gut gefallen und ich hoffe es geht die nächsten Jahre so weiter.

Die Familienfreundlichkeit durfte beim Klausentreiben nicht zu kurz kommen. So ließen sich zahlreiche Klausen immer wieder mit kleinen Kindern ablichten, oder kümmerten sich um sie. Nach 21 Uhr gingen die Klausen dann zum feiern.

Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung. Jetzt müssen sich die Jungs wieder ein Jahr gedulden, bis es dann in Immenstadt auf dem Bräuhausplatz von vorn losgeht.

 


Die Videobeiträge zum Anschauen:



Tags:
klausen klausentreiben allgäu


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