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Symbolbild Hausaufgaben
(Bildquelle: Pixabay)
 
Oberallgäu - Immenstadt
Dienstag, 20. November 2018

Beliebtes Betreuungsangebot des Kinderhorts Immenstadt

Hausaufgaben machen, Freundschaften schließen

Der Kinderhort Immenstadt ist für viele berufstätige Eltern und ihre Kinder ein Stück echter Alltagshilfe. Hier werden Hausaufgaben gemacht und Freundschaften geschlossen, hier wird zu Mittag gegessen, gespielt und getobt. Aktuell können in den Ganztages- und Mittagsgruppen 110 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 14 Jahren aus den Klassen 1 bis 7 von acht pädagogischen Fachkräften betreut werden.

Der Kinderhort Immenstadt ist momentan die einzige Einrichtung in der Stadt, die Schulkinder von der 1. bis zur 7. Klasse ganztags während der Schul- und auch während der Ferienzeiten betreut. Wie groß die Nachfrage ist, zeigen die Buchungszahlen: In der Ganztagesgruppe, die in der Königsegg-Grundschule untergebracht ist, sind momentan 70 Kinder angemeldet. Sie werden von Schulende bis 17.00 Uhr von vier Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen betreut. In der Mittagsgruppe in der Jahnstr. 5 werden zurzeit 40 Kinder bis 14 Uhr von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin sowie - in der Kernzeit - von einer Fachkraft aus der Ganztagesgruppe pädagogisch begleitet.
Eigentlich bietet der Kinderhort Platz für 120 Kinder. Die Belegung wurde aber für einige Monate auf 110 Kinder reduziert. „In der Königsegg-Grundschule finden noch bis zirka Ende Februar 2019 Maßnahmen zur Brandschutz-Sanierung statt, wodurch wir vorübergehend nur über ein eingeschränktes Platzangebot verfügen“, erklärt Einrichtungsleiterin Katrin Hübner. „Um eine gute Pädagogik zu gewährleisten, haben wir daher die Plätze aktuell nicht voll vergeben.“

Vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten
„Im Kinderhort Immenstadt finden Kinder mit unterschiedlichsten Erfahrungen, familiären Situationen und kulturellen Hintergründen einen Platz“, erläutert die staatlich anerkannte Erzieherin und Fachwirtin. In beiden Gruppen werde nach einem offenen Konzept gearbeitet. „Das heißt, neben dem klassischen Gruppenzimmer stehen den Kindern weitere Räume zur Verfügung. Diese sind auf die Bedürfnisse der Kinder optimal abgestimmt und die Kinder können selbst entscheiden, wo, was und mit wem sie spielen möchten.“ So haben die Kinder und Jugendlichen der Ganztagesgruppe die Wahl zwischen einem Bauzimmer (mit unterschiedlichen Bau- und Konstruktionsmaterialien), einer Leseecke mit aktuellen Büchern und Zeitschriften, einem kleinen Bewegungsraum mit Matten und Decken zum Bauen und Toben sowie einem weiteren Spielzimmer, welches Rückzugsmöglichkeit für ruhigere Aktivitäten bietet. Außerdem besteht in Absprache mit der Grundschule die Möglichkeit, deren Turnhalle, Aula und Werkraum zu nutzen, ebenso wie den Pausenhof mit Sandkasten, Klettergerüst, Kletterstangen und Tischtennisplatte und einen Bolzplatz. So ist jede Menge Platz zum Rennen, Rollerfahren, Inlineskaten, Seilhüpfen und vielem mehr gegeben. „Die Erledigung der Hausaufgaben findet in sechs Klassenzimmern statt“, erklärt Katrin Hübner. Den jungen Besuchern der Mittagsgruppe steht neben dem Fahrzeug- und dem Bauzimmer auch ein Höhlenzimmer mit Matten und Decken für Rollenspiele und das Bauen von Höhlen zur Verfügung. Am Freitag ist im Hort übrigens hausaufgabenfreie Zeit. „Dann führen wir verschiedene Angebote bzw. Aktionen gemeinsam mit den Kindern durch, z.B. Schwimmen im Hallenbad, Bewegungsspiele in der Turnhalle, Bastel- und Malangebote, Fußballturniere, Waldbesuche, Wanderungen in der näheren Umgebung oder sogar Übernachten im Hort.“

Jung und Alt zusammenbringen
Der Kinderhort Immenstadt ist organisatorisch an die AllgäuPflege angebunden: Er steht unter der Trägerschaft der Gräflich Königsegg’schen Waisenhausstiftung, welche von der AllgäuPflege gGmbH verwaltet wird. „Diese Verbindung füllen wir nach Möglichkeit mit Leben“, erklärt der Stiftungsverwalter der AllgäuPflege, Florian Adolf. So waren die Kinder in diesem Jahr beispielsweise ins Spital Immenstadt gekommen, um sich gemeinsam mit den Bewohnern ein Marionettentheater anzusehen. „Ab kommenden Jahr soll der Kontakt intensiviert werden und die Kinder sollen regelmäßiger ins Spital kommen.“

Viele zufriedenen Eltern und Kinder
In der jährlichen Umfrage für Eltern und Kinder äußerten sich der Großteil der Eltern – mit diesen besteht ein enger Kontakt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit - überwiegend zufrieden mit der Betreuung und den pädagogischen Angeboten, freut sich Katrin Hübner. „Die Kinder selbst schätzen vor allem den Freiraum und die Freispielzeit im Hort sowie die pädagogischen Aktivitäten.“(pm)


Tags:
Kinderhort Betreuung Angebot Hausaufgaben



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