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Der Marienplatz in Immenstadt
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Oberallgäu - Immenstadt
Mittwoch, 25. Februar 2015

Anklage gegen Islamistin aus Immenstadt im Allgäu

Eine junge Frau aus Immenstadt im Allgäu steht heute vor dem Landgericht München. Gegen sie wird der Vorwurf der Staatsgefährdung erhoben, da sie 2014 mit ihren zwei Kindern nach Syrien gereist ist um die Zweitfrau eines Kämfers der syrischen „Al-Nusra“ Front zu werden - Einem Ableger der Al Quaida.

Alles begann im Jahr 2012, als die junge, unauffällige Mutter zweier Kinder auf einmal zum Islam konvertierte. Im laufe der Zeit soll sie sich immer weiter radikalisiert haben und war nur noch ausschließlich mit Kopftuch anzutreffen, wie Nachbarn bestätigen. Nachdem die heute 30-jährige im Internet eine deutschstämmige Frau aus Syrien kennen lernt, reist sie im Januar 2014 kurzerhand mit ihren damals drei und sieben Jahren alten Kindern in das Gebiet in der Levante.

Dort angekommen wird sie die Zweitfrau des Mannes, der schon mit der Frau verheiratet ist über die die Immenstädterin den Kontakt nach Syrien hergestellt hatte. Sie ist nun die Frau eines Mujahid, eines Gotteskriegers der ein Anhänger der „Al-Nusra“ Front ist. Diese Vereinigung kämpft gegen den derzeitige syrischen Diktator Baschar al-Assad, hat aber strenge Islamistische Ideologien und will einen Gottesstaat gründen in dem die Scharia gelten soll. Die Scharia ist die wortwörtliche Auslegung des Koran. Die Staatsanwaltschaft München wirft der jungen Frau vor an der Waffe ausgebildet worden zu sein und auch Waffen gegen Soldaten der syrischen Armee eingesetzt zu haben. Sie selbst hat bisher aber nur zugegeben, dass ihr gezeigt worden sei wie man Waffen halten und sie entsichern kann. Lediglich gereinigt hätte sie diese Waffen, allerdings nie selbst damit geschossen.

Währenddessen stellt der leibliche Vater der Kinder, ein Türke, Strafanzeige gegen die Mutter wegen Kindesentziehung. Durch diesen Umstand werden die deutschen Behörden aufmerksam auf sie und nehmen sie schließlich am 23. Mai 2014 fest. Sie war gerade aus Syrien kommend am Flughafen in Frankfurt gelandet. Das Sorgerecht wurde mittlerweile dem Vater der Kinder zugesprochen.

Die junge Frau aus Immenstadt ist nun wegen „der Vorbereitung einer schweren und staatsgefährdenden Straftat“ vor dem Landgericht in München angeklagt.


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islamistin allgäu prozess oberallgäu


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