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Zum Glück nur eine Übung: Bergwacht und Feuerwehr versuchen die Verletzten aus dem Fahrzeug zu befreien
(Bildquelle: Bergwacht)
 
Oberallgäu - Bolsterlang
Freitag, 28. Juni 2013

Auto im Bolgental abgestürzt

Sie sind die Retter in der Not: Die Berwacht ist immer dann im Einsatz, wenn in unseren Allgäuer Alpen ein Wanderer oder Kletterer in Not gerät oder im schlimmsten Fall abstürzt. Damit die ehrenamtlichen Profis nicht aus der Übung geraten, werden Einsätze entsprechend trainiert und nachgestellt. Diese Woche musste die Bergwacht zusammen mit der Feuerwehr im Bolgental bei Bolstertal ran. Angenommen wurde ein abgestürztes Auto mit mehreren Schwerverletzten.

Hier der Original-Bericht der Bergwacht:
Um 19 Uhr bekamen wir eine Einsatz Alarmierung zur Rettung eines in einem Baum hängenden Gleitschirmfliegers, zeitgleich eine weitere Alarmierung: Unfall im Bolgental mit brennendem abgestürztem Auto mit mehreren Schwerverletzten. Dies war die Lagemeldung für die Einsatzkräfte der Bergwacht Sonthofen und die Feuerwehren aus Bolsterlang und Balderschwang. Tatsächlich fanden wir in einem steilen Abgrund ein Fahrzeugwrack, Rauch stieg auf und vier verletzte Personen waren in und um das Auto zu sehen. Perfekt vorbereitet und realistisch geschminkt von den Ausbildern der Bergwacht und der Feuerwehr, unter der Leitung von Florian Abt, wirkte das Übungsszenario wirklich echt. Die mit 40 Mann angerückten Wehren sicherten das Fahrzeug, löschten das Feuer und befreiten später die eingeklemmten Verletzten mit der Rettungsschere. Während sich zwei Bergwachtler um den Gleitschirmflieger als Routineeinsatz kümmerten, war der Rest damit beschäftigt, die 5 teilweise schwerst Verletzten zu Versorgen und abzutransportieren. Dazu musste im Steilhang das Dach des Autos entfernt werden.

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Bergwacht übt den Ernstfall
 
       

Unsere Jungs und Mädels hatten alle Hände voll zu tun um sicher und schnell Hilfe leisten zu können. Mit speziellen Tragen wurden dann die Schwerverletzten zurück zum Alpweg gebracht und dort dem Notarzt übergeben. Mit dem Übungsergebnis sind wir sehr zufrieden, da wir jetzt wissen, dass sich die vielen Übungsstunden gelohnt haben und wir auch mit unserem „kleinen“ Team effektiv im Großeinsatz aufgestellt sind. Kreisbrandmeister Florian Schmid lobte die hervorragende Organisation der Übung und gab ein paar Tipps und Anregungen an uns weiter. Z.B. dass die Retter bei Verkehrsunfällen immer Handschuhe tragen müssen.
 


Tags:
bergwacht feuerwehr allgäu übung


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