Moderator: Norbert Kolz
Sendung: Der SonnTALK
mit Norbert Kolz
 
 
ALLGÄU/REGIONAL
Brand von Bauernhof in Oberroth bei Illertissen
Ein Bauernhof brennt in Oberroth bei Illertissen. Personen haben sich keine verletzt und auch die Tiere konnten aus dem Stall gerettet werden. Zur Brandursache ist aktuell noch nichts bekannt. Die Löscharbeiten dauern noch an, allerdings hat die Feuerwehr den Brand mittlerweile unter Kontrolle gebracht. (Stand: 09.53 Uhr)
 
Auf Kinderkleider-Basaren im Oberallgäu erhält man gut erhaltene Kleidung
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Oberallgäu
Freitag, 18. März 2022

AllgäuHIT Natur- und Ökowoche: Kinderkleider-Basare

Second Hand einkaufen ist längst keine Seltenheit mehr, vor allem nicht bei Kinderkleidung. Die Kids wachsen so schnell aus ihren Klamotten, dass man oft zwei Mal hinschauen muss, welche Größe sie nun haben. Deshalb war es eine große Erleichterung für Eltern als die Kinderkleiderbasare im Oberallgäu wieder angekündigt wurden. 

Die Basare im Oberallgäu werden von unterschiedlichen Veranstaltern organisiert - kirchliche Gruppen, Fördervereine von Kindergärten, unabhängige Basarkreise oder andere Gruppierungen. Die Basare laufen meistens folgendermaßen ab: Die Verkäufer erhalten im Vorfeld Verkäufernummern, sie geben ihre Artikel am Tag vor dem Basar ab. Das Basarteam sichtet die Ware anschließend, baut sie entsprechend auf und organisiert den Verkauf; danach holen die Verkäufer ihre nicht verkauften Waren und den Erlös ab. Ein bestimmter Teil des Verkaufserlös oder bei manchen Basaren einen Festbetrag verbleibt beim Basarteam. Dieser „Gewinn“ des Basarkreises wird oft für einen guten Zweck verwendet, das verantwortet jeder Basarkreis aber selbst. Je nach Veranstalter geht das Geld dann an den eigenen Kindergarten, aber auch an soziale Einrichtungen in der Nähe oder besondere Projekte.

In der AllgäuHIT Natur- und Öko Woche spricht Radio AllgäuHIT mit dem Verantwortlichen Matthias Berkemann-Müermann. Er arbeitet bei der koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und ist zuständig für alle Eltern mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren.

Nach fast zwei Jahren Pause geht's nun im Frühjahr wieder los, rechnen Sie nach der langen Pause mit Andrang auf die Veranstaltungen?

Matthias Berkemann-Müermann: "Ich denke der Ansturm wird schon groß sein, aber das war auch vor Corona schon der Fall. Wenn man schonmal auf so einem Basar war, weiß man, dass das einfach eine trubelige Angelegenheit ist, weil jeder sich die passenden Sachen raussucht. Es ist einfach unverzichtbar für Familien mit kleinen Kindern, grade vielleicht auch für Familien, die das erste Kind bekommen, weil es doch sehr teuer ist, wenn man alles komplett neu kaufen muss"

Einkaufen ist das eine, gut erhaltene Kleidung weitergeben aber auch das andere. Haben viele Eltern auch darauf gewartet?

Matthias Berkemann-Müermann: "Viele Eltern denken nicht nur daran, wie sie an neue Sachen für ihr Kind kommen, sondern auch was sie mit den alten Klamotten machen sollen. Genauso wie die Eltern darauf warten, auf dem Basar einkaufen zu können, warten viele Kleiderschränke auch darauf, geleert zu werden, weil die Sachen  auch irgendwie wieder weg müssen und wenn es dafür auch ein wenig Geld dafür gibt, umso besser"

Wie läuft der Basar selbst ab?

Matthias Berkemann-Müermann: "Es gibt größtenteils ehrenamtliche Basarkreise, die entweder an dem Kindergarten oder an die Kirchengemeinde angegliedert sind, da gibt es dann bestimmte Abgabezeiten, wo saubere und gut erhaltene Kleidung abgegeben wird. Diese kann man auch auf unserer Homepage finden. Dann werden die Stände, in der Regel von dem Basarteam, aufgebaut, man kann aber auch selbst mithelfen. Zur Verkaufszeit können dann die Käufer kommen und zum Schluss kann man übriggebliebene Ware und das Geld entsprechend abholen. Wir freuen uns unwahrscheinlich, dass das alles möglich ist. Wir haben jetzt sieben Basare fürs Frühjahr, allerdings auch sechs Basare, die dann auf den Herbst hoffen."

Was finden sie zum Thema Nachhaltigkeit denn noch erwähnenswert?

Matthias Berkemann-Müermann: "Zum Thema Nachhaltigkeit fällt mir immer die Stoffwindelaktion von der ZAK ein. Wir weisen in unseren Beratungsgesprächen die Eltern darauf hin, weil es ja eine zentrale Frage ist, wie ich mein Kind wickele, ob mit Stoffwindeln oder mit Einwegwindeln. Die ZAK bezuschusst die Anschaffungskosten für Stoffwindeln mit bis zu 50 Euro. Das bringt doch einige Eltern ins Nachdenken, ob vielleicht doch die Stoffwindel eine Möglichkeit ist. DIese sind heutzutage, anders als früher, auch wirklich ansprechend und vom Umgang her ganz einfach. Das ist auf jedenfall eine interessante Option für junge Eltern"


Der Radio-Programmbeitrag zum Nachhören:



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