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EU-Arbeitsrichtlinie für Ehrenamtliche vom Tisch
26.04.2012 - 15:48
Die Proteste in ganz Europa und auch im Allgäu haben sich ausgezahlt. Die EU- Kommission hat die neue EU-Arbeitsrichtlinie für ehrenamtlich tätige zurückgenommen.
Die EU- Kommission hatte die Arbeitszeit und die Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten auf ein Wochenmaximum beschränken wollen. Damit wäre es bspw. in freiwilligen Feuerwehren im ganzen Allgäu schwierig gewesen, überhaupt noch ehrenamtliche Mitglieder im aktiven Dienst zu beschäftigen. Die Tätigkeit bei der Feuerwehr, Bergwacht oder anderen Organisationen hätte sich direkt auf die Arbeitszeit ausgewirkt - hier hätten Betriebe die Mitarbeiter bei erreichen des wöchentlichen Stundenmaximums freistellen oder ein Feuerwehreinsatz hätte abgebrochen werden müssen.

"Die Beschränkung des Ehrenamts durch eine unsinnige EU-Arbeitszeitrichtlinie ist damit vom Tisch", zeigt sich Staatssekretär Dr. Gerd Müller erfreut über das Einlenken der EU-Kommission. "Wir müssen vielmehr Maßnahmen ergreifen, die die große unverzichtbare Leistung unserer Ehrenamtlichen stärken. Dazu gehören Entlastungen bei den bürokratischen Auflagen, steuerliche Förderung und Stärkung der sozialen Anerkennung", so Dr. Gerd Müller.

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