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Zweiter Verhandlungstag im Amokalarm-Prozess: 22 Zeugen sollen Aussagen
24.01.2013 - 13:45
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden erste Details zum zweiten Verhandlungstag im Amokalarm-Prozess bekannt gegeben. Voraussichtlich sollen heute 22 Zeugen befragt werden.
Zwei Schülerinnen sagten zum Verhalten des Angeklagten in der Klasse und auch zu ihren Beobachtungen vom Tattag aus. Der Angeklagte ist demnach mit Pistolen bewaffnet in die Mensa gekommen und suchte seine bisherige Freundin. Sie soll an diesem Tag Angst vor dem Angeklagten gehabt haben. Der Angeklagte hat die Mensa wieder verlassen, nachdem er seine bisherige Freundin nicht finden konnte.

Ein an der Schule beschäftigter Lehrer schilderte die Leistungen und das Betragen des Angeklagten im Unterricht. Ein Funktionär des Schützenvereins des Vaters des Angeklagten wurde zu den Lebensumständen der Familie und zur Tätigkeit des Vaters im Schützenverein befragt. Zudem machte ein Zeuge aus dem weiteren privaten Umfeld des Angeklagten Angaben zu dessen Verhältnis zu Waffen.

Schließlich wurden sechs Polizeibeamte in den Zeugenstand gerufen, die am Tattag in Steinheim im Einsatz waren. Die Zeugen berichteten von Schüssen, die der Angeklagte aus den Handfeuerwaffen abgegeben hat. Teilweise wurden sie mit den Waffen von dem Angeklagte bedroht. Die Schüsse bestätigte auch ein Trainer des Fußballvereins, der mit seiner Jugendmannschaft zum Training ebenfalls vor Ort war. Trainer und Spieler zogen sich dann ins Sportheim zurück.

Weitere Einzelheiten zum Amokalarm-Prozess erhalten sie hier auf AllgäuHit.

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