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Schleierfahnder finden 6 Wochen junge Hundewelpen
08.03.2013 - 14:09
Auf einen nicht alltäglichen Fall stießen am Nachmittag des 06.03.2013 die Lindauer Schleierfahnder, als sie einen aus Osteuropa stammenden Fahrer eines VW Passat auf der A 96 überprüften.
Von Memmingen kommend wurde der 39-jährige, gebürtige Ungar, der im angrenzenden Baden-Württemberg lebt, auf einem Autobahnparkplatz kontrolliert. Bei der Nachschau im Wagen fanden die Fahnder auf der Rücksitzbank in einer Hundebox vier Chihuahuawelpen.

Für die verängstigten, erst 6 Wochen alten Tiere, konnte der Mann lediglich nationale ungarische Heimtierausweise vorlegen. Die erforderlichen internationalen Nachweise besaß er ebensowenig, wie die notwendigen veterinärischen Anmeldungen für die Einfuhr der viel zu früh von der Mutter getrennten Tierkinder. Auch mit den erst tags zuvor durchgeführten Impfungen hielt der Hundeschmuggler die gesetzliche vierwöchige Frist für eine Einfuhr nicht ein.

Über seine Absichten und die Herkunft der in Deutschland eher hochpreisig gehandelten Hunde machte der Mann nur vage Angaben. Er will die Hunde für insgesamt 150,- Euro in Ungarn gekauft haben. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse besteht der Anfangsverdacht eines gewerbsmäßigen Handels.

Unter Einbindung der Amtstierärztin, wurden die Hundebabys in die Obhut eines Tierheimes übergeben, in dem sie sich derzeit in Quarantäne befinden. Die Schleierfahndung Lindau ermittelt in enger Zusammenarbeit u.a. mit dem Veterinäramt Lindau wegen der im Raum stehenden Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. (PP Schwaben Süd/West, 13:35 Uhr, OwC)

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