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Symbolbild Asyl
(Bildquelle: Pixabay)
 
Memmingen
Freitag, 31. August 2018

Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek in Memmingen

Klaus Holetschek und Bayerns Integrationsbeauftragte Mechthilde Wittmann im Gespräch mit Bürgermeistern und Helferkreisen Memmingerberg. Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Mechthilde Wittmann, MdL, und der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek haben sich mit Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg sowie Vertretern der Helferkreise Memmingerberg und Trunkelsberg intensiv über die aktuelle Situation in der Gemeinschaftsunterkunft am Flughafen und die derzeitige Asylpolitik ausgetauscht. Das Gespräch fand auf Initiative Holetscheks im Rathaus in Memmingerberg statt.

„Bayern steht für enorme Anstrengungen bei der Integration der Schutzbedürftigen, die bleiben dürfen. Das ist ein Gebot der christlichen und humanitären Verantwortung. Wir brauchen aber auch eine klare Begrenzung der Zuwanderung und eine konsequente Rückführung insbesondere all derer, die straffällig geworden sind“, so der CSU-Politiker. Bestandskräftige Ablehnungsbescheide müssten zielstrebig vollzogen werden. Ansonsten verliere der Rechtsstaat seine Glaubwürdigkeit und damit das Vertrauen der Menschen, so Holetschek.

Bayerns Integrationsbeauftragte Wittmann bekräftigte: „Bayern ist ein Land gelingender Integration. In keinem anderen Bundesland fühlen sich die Migranten sowohl wie bei uns. Diese Erfolgsbilanz basiert auf Humanität, Geradlinigkeit und Augenmaß bei der Zuwanderungspolitik“.

Integration ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe Ob bürokratische Hürden, der Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen, beschleunigte Verfahren in AnKER-Zentren oder abgelehnte Asylanträge gut integrierter Menschen: Die Themenpalette und Fragen der Asyl-Helferkreise und der Bürgermeister waren vielfältig.

Wittmann betonte: „Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Generationen dauert; sie ist anstrengend aber sie lohnt sich. Es braucht den aktiven Integrationswillen der Zugewanderten genauso wie die Hilfsbereitschaft und Akzeptanz der Einheimischen“. Wolfgang Herbst vom Helferkreis Trunkelsberg regte an, dass die zentralen Ausländerbehörden - in Schwaben die Regierung von Schwaben - im Falle drohender Abschiebungen oder Rücküberstellungen eine direkte Rückkoppelung mit dem Bürgermeister der betreuenden Gemeinde suchen sollten, um so eine objektive Bewertung und realistische Einschätzung der Situation vor Ort zu erhalten.

„Gerade bei schwierigen Einzelfallprüfungen könnte dies eine sinnvolle Ergänzung und Hilfestellung sein“, so Herbst. Großen Dank und Anerkennung sprachen Holetschek und Wittmann explizit allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und der Konzeption der Integrationslotsen aus. „Sie sind Vorbild und ein leuchtendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement“.(pm)


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Asyl Politik Memmingen Fokus


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