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Großbrand: Erste Erkenntnisse zur Brandursache
24.01.2013 - 15:21
Das brandgeschädigte Gebäude in der Memminger Altstadt am Schrannenplatz, sowie die beiden direkt angebauten Gebäude der sind noch immer nicht betretbar. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Brandschaden weiter ansteigt.
Die Glutnester in den Fehl- bzw. Zwischenböden des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert ließen sich auch über Nacht nicht beseitigen. Sie müssen weiterhin von der Feuerwehr abgelöscht werden um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Eine starke Rauchentwicklung ist die Folge.

Um an die gefährlichen Glutnester zu gelangen, wird das Gebäude am Schrannenplatz im Laufe des heutigen Tages teilweise eingerissen. Dies stellt die einzige Möglichkeit dar, die Glutnester zwischen den Fehlböden ablöschen zu können. Ob ein großflächiger Einriss oder gar ein Abriss notwendig sein wird, hängt vom Ablauf der weiteren Löscharbeiten ab.

Auch wenn die Beamten der ermittelnden Memminger Kriminalpolizei den Brandort nicht betreten konnten, gelang es ihnen trotzdem den Ort des Brandausbruchs zu lokalisieren. Der Brand brach im zweiten Stock des denkmalgeschützten Hauses an einem im Wohnzimmer stehenden Sofas des 39-jährigen Mieters aus.
Hinsichtlich der Ursache des Brandausbruchs gehen die Ermittlungen der Kripo Memmingen weiter.

Zwischenzeitlich konnten die durch den Brand verletzten Personen das Krankenhaus wieder verlassen.
Der Schrannenplatz bleibt für den Fahrzeugverkehr weiterhin gesperrt.

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