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Fußball: FC Memmingen kassiert knappe Niederlage
09.09.2012 - 14:38
Durch eine 1:2 (0:2) Niederlage im Verfolgerduell beim SV Seligenporten hat es der FC Memmingen erst einmal verpasst in der Fußball-Regionalliga Bayern selbst in die Spitzengruppe vorzustoßen.
„Wir waren zwar über 90 Minuten gesehen die aktivere Mannschaft, aber nach vorne hat uns die Durchschlagskraft gefehlt“, gab sich FCM-Trainer Esad Kahric als fairer Verlierer. Der neue Tabellenzweite Seligenporten legte in der ersten Halbzeit nach Memminger Ballverlusten zwei Kontertore vor, die nicht mehr wettzumachen waren. Torjäger Bernd Rosinger mit seinem neunten Treffer im siebten Einsatz brachte die Gastgeber schon früh in Führung. Im Doppelpass-Spiel mit Dominik Stolz ließ er die komplette FCM-Abwehr schlecht aussehen. Nach dem Rückstand kreuzte Daniel Böck dreimal halbwegs gefährlich im Strafraum von Seligenporten auf, wurde einmal entscheidend abgeblockt (15.) und traf einmal nur das Außennetz (28.). Die Minuten vor der Pause waren lebhafter als das gesamte Spiel bis dahin. Zunächst fehlten Kapitän Harald Holzapfel (40.) nur Zentimeter zum möglichen Ausgleich, fast postwendend machte es Pascal Rausch besser. Sein 25-Meter-Schuss schlug im Kasten von Tobias Kirchenmaier zum 2:0 (42.) ein. Seligenporten hatte gleich darauf sogar noch die Chance zum dritten Tor, Stefan Heger andersherum aber auch zum Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel spielten die Memminger engagierter, aber ohne zunächst großartige Möglichkeiten gegen die gut gestaffelte Abwehr herausholen. Mit den Kontern von Seligenporten war wiederum spätestens bei Kirchenmaier Endstation. Mit frischen Kräften warf der FCM in der Schlussphase alles nach vorn. Holzapfels Bogenlampe zum 1:2 kam jedoch zu spät, um die Begegnung noch wenden zu können (83.). Kurz vor Schluss reklamierte Memmingen noch einen Elfmeter, als der eingewechselte Florian Makoru im Zweikampf mit Dominik Räder gerempelt wurde. Schiedsrichter Thomas Stein ließ weiterlaufen. „Er hat direkt daneben gestanden und hat seine Linie durchgezogen“, gab es von Kahric keinerlei Kritik am Unparteiischen. Am Ende blieb ihm nur die Gratulation an Trainerurgestein Karsten Wettberg, der sein Gegenüber nach zahllosen Duellen über Jahrzehnte als „meinen Freund Esad“ begrüßte. Den Rückschlag nach drei Pflichtspielsiegen in Folge wollte Kahric ansonsten nicht überbewerten und kündigte für das Pokalspiel am Dienstag beim Bayernligisten BC Aichach schon mal an, mit dem gleichen Einsatz wie zuletzt zu Werke zu gehen: „In Aichach ist natürlich ein Sieg Pflicht“.
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