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Memmingen
Sonntag, 5. März 2017

FC Memmingen - TSV 1860 München II 0:1 (0:0)

Das ist bitter: Als sich im Prinzip alle schon mit einem 0:0 der besseren Sorte abgefunden hatten, passierte es doch noch. Der TSV 1860 München II entführte in der 88. Minute mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag alle drei Punkte im Regionalliga-Spitzenspiel beim FC Memmingen. Bei den FCM-Spielern war der Frust groß, denn zuvor hatten sie eigentlich keinen Fehler gemacht und die Junglöwen über weite Strecken beherrscht. Nicolas Helmbrecht traf den Ball in der 88. Minute irgendwie mit dem Außenspann am linken Strafraumeck und zur Überraschung aller senkte sich der Schuss in den Memminger Kasten.

Auch FCM-Trainer Stefan Anderl tat die Niederlage „unglaublich weh“. In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft drei, vier gute Szenen im Strafraum gehabt, in der zweiten Hälfte ein, zwei davon, „ansonsten waren wir nicht so präsent“. Das war schon der einzige Kritikpunkt des Chefanweisers, der ansonsten die positiven Momente herausstellte. Anderl verhehlte nicht, dass er vor dem Wiederauftakt etwas Bammel gehabt habe: „Insgesamt bin ich mit den 92 Minuten zufrieden, dass die Mannschaft so aus der Winterpause gekommen ist.

Ich hatte schon Bedenken“. Tadellos war die Abwehrleistung – allerdings auch auf der anderen Seite, sodass Torgelegenheiten Mangelware waren. 1860 hatte im zweiten Durchgang nur eine einzige Chance – aber die saß. Daniel Bierofka hielt fest, dass seine Talente dem Männerfußball auf der anderen Seite kämpferisch voll Paroli geboten hatte und entschuldigte, dass es aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse „heute nur noch hoch weit ging“. Früh forderte der Löwen-Dompteur einen Foulelfmeter, aber der Unparteiische legte die Szene in der achten Minute als Offensivfoul von Ngu’Ewodo aus.

Es sah auch lange so aus, als würde Schiedsrichter Patrick Hanselbauer trotz körperlichem Einsatz beider Teams auf tiefem Geläuf ohne Verwarnungen auskommen. In der Schlussphase zückte er im Doppelpack aber noch zweimal Gelb gegen 1860 und zweimal Rot auf beiden Seiten. Der Platzverweis gegen den jungen Sechziger Ugur Türk wegen groben Foulspiels war unstrittig. Das Trikotzupfen von Memmingens Tim Buchmann legte Hanslbauer als „Verhinderung einer Torchance aus“, weil ein Gästestürmer bei einem möglichen Pass allein Richtung FCM-Tor unterwegs gewesen wäre.

Buchmann hofft auf eine geringe Sperre, wird im nächsten Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim aber auf jeden Fall fehlen. Gut, dass Daniel Zweckbronner, den er in der Außenverteidigung vertreten hat dann wieder zur Verfügung steht. Kapitän Dennis Hoffmann, der verletzt auf der Tribüne mitlitt, kündigte an, schnell wieder zur Verfügung stehen zu wollen. Die Sechziger schmerzt nicht nur der Platzverweis gegen Türk, sondern auch die fünfte Gelbe Karte gegen Helmbrecht. Der Siegtorschütze ist damit für das Münchner Prestige-Stadtderby kommenden Sonntag gegen den FC Bayern II ebenfalls gesperrt


Tags:
Fußball Niederlage Bitter FCM


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