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Eishockey: Becker für Memmingen - Varianov eine Option
22.10.2012 - 13:37
Der ECDC Memmingen hat in Bayreuth eine 3:8- Niederlage einstecken müssen. Trainer Jochen Koch sagt im Interview bei Radio AllgäuHIT: "Bayreuth war besser".
Den gestrigen Abend hat der Indianerhäuptling schon verarbeitet. Seine junge Mannschaft habe Formschwankungen, sagt Koch. Und doch habe man zwischendurch schon immer wieder erkennen können, was die Memminger eigentlich können. Ein Tor wurde aberkannt, daran jetzt die Niederlage festzumachen, so einer ist Trainer Jochen Koch nicht. Er sagt ganz klar: "Bayreuth war zu jeder Zeit des Spiels deutlich stärker, Punkt, aus. Wir sind mit dem vom Gegner aufgebauten Druck nicht klargekommen. Sie haben immer wieder mit zwei Mann vorgecheckt und uns zu fehlern gezwungen - es war nicht unser Tag. Das heißt aber nicht, dass sie nicht in Memmingen von uns eine kriegen. Ich habe klar gesehen, dass wir uns auf der Verteidigungsposition vor Bayreuth nicht verstecken müssen und unsere Torhüter sind klar stärker, nur konnten wir es gestern nicht ausnutzen".

21-jähriger Neuzugang aus Königsbrunn:
Die Fans konnten einen neuen Mann auf dem Eis sehen. Mit der Nummer 17 spielte Nicholas Maximilian Becker erstmals im Dress der Indians. Der 21-jährige Stürmer hatte schon bei der Sommer- Vorbereitung der Memminger in Kaufbeuren mitgemacht. Verhandlungen mit seinem vorigen Verein ESV Königsbrunn scheiterten, offenbar ging es noch um Geld aus der Vorsaison. So stand Becker zunächst ohne Verein da: "Nicholay hat sich bereit erklärt, so lange für uns umsonst zu spielen, bis er sich bei uns durchsetzt und über einen Vertrag verhandelt oder sich für einen anderen Verein empfiehlt. Ich finde das echt super von ihm. Er ist ein ganz ein feiner Kerl, studiert gerade in Augsburg und ist ein Freund von Jannik Striepeke. Die Beiden haben schon zusammen gespielt. Er wurde mir empfohlen als jemand, der immer Vollgas gibt und wenn er sich durchsetzt spricht das für ihn und auch für uns", so Koch.

Kommt Nikolai Varianov zurück?
In Waldkraiburg hat er sich nicht wohl gefühlt, vielleicht könnte er zu den Indians zurückkehren. Nikolai Varianov ist inzwischen 28 Jahre alt und eine von mehreren Optionen für Dezember, so ECDC-Trainer Jochen Koch. "Der Kontakt steht und ist auch nie abgerissen. Er passt natürlich in viele Bayernligamannschaften, wir werden uns aber in jedem Fall mit ihm zusammensetzen, ob das dann was wird, steht noch in den Sternen. Bereits in der abgelaufenen Saison war der Stürmer für die Indians auf Torejagd gegangen.

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