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Auftakt im Amok-Prozess: Angeklagter nennt Liebeskummer als Motiv
22.01.2013 - 13:33
Zum Auftakt des Amok-Prozesses in Memmingen hat der heute 15-jährige Angeklagte bereits ausgesagt. Als Grund für seine Tat nannte er Liebeskummer.
In der nichtöffentlichen Sitzung vor der Jugendkammer des Memminger Landgerichts hat sich der 15-jährige Angeklagte heute zu seinen Taten geäußert. Die Anklage wirft ihm unter anderem zwölffachen versuchten Totschlag vor.
Am Tag vor der Tat soll sich die Freundin des 15-jährigen von ihm getrennt haben. Am Abend habe sich der Jugendliche dann zuhause im Keller mit einer Luftdruckpistole seines Vaters abreagiert. Durch Manipulation eines Zahlenschlosses habe er sich dann Zugriff auf die anderen Waffen verschafft.

An den Ablauf des folgenden Tages könne sich der Angeklagte dagegen kaum noch erinnern - er spricht von einem "Blackout". Allerdings gab er an, dass er mit den zahlreichen Schüssen niemanden verletzen oder töten wollte.

Im Laufe des heutigen Prozesstags sollen zudem auch noch Lehrer und Schüler befragt werden. Das Gericht will von ihnen erfahren, wie gefährlich die Situation war und was sich genau abgespielt hat. Weitere Informationen zum ersten Verhandlungstag sollen ab 16:30 Uhr folgen.

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