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Zusammenfassung der 63. Allgäuer Festwoche - Polizei ist zufrieden
19.08.2012 - 13:23
Mit etwa 180 000 Gesamtbesuchern, davon über 100 000 Tages- und rund 80 000 Abendbesuchern war auch dieses Jahr die Allgäuer Festwoche wieder Besuchermagnet. Das elektronische Einlasssystem lieferte auch dieses Jahr wieder verlässliche Zahlen über die Zu- und Abwanderung der Besucher auf dem Festgelände.
Diese aktuellen Daten ermöglichten eine kontrollierte Öffnung und Schließung der Zugänge und verhinderten eine Überfüllung des Geländes. Keinerlei Probleme gab es im Hinblick auf die Anwendung des Nichtraucherschutzgesetzes in den Gastronomiebetrieben.

Für die Kemptener Polizei bedeutet die Allgäuer Festwoche alljährlich einen personellen Kraftakt. In den 10 Tagen leisteten die Beamten dabei wieder über 1400 Einsatzstunden in der Polizeiwache und auf dem Festgelände. Bis zum Sonntag Mittag wurden zwei Widerstandshandlung, 14 Körperverletzungsdelikte und 15 Fälle von Hausfriedensbruch zur Anzeige gebracht. All diese Zahlen belegen eine sehr niedrige Kriminalitätsbelastung bei der Allgäuer Festwoche. Dieser Umstand ist aus Sicht der Polizei dem ohnehin schon professionellen Zusammenwirken aller beteiligten Organisationen zurückzuführen. Bei ihrem Dienst wurden die Polizeibeamten von der Sicherheitswacht Kempten mit annähernd 150 Einsatzstunden unterstützt.

Wie auch schon in den Vorjahren war ein polizeilicher Schwerpunkt bei der diesjährigen Festwoche der Jugendschutz. Die konsequente Fortführung der Überwachungsmaßnahmen und die Vielzahl an Einzelmaßnahmen im Gesamtpaket konnten wieder dazu beitragen, dass die Aufgriffe innerhalb des Geländes der Allgäuer Festwoche weiter auf niedrigem Niveau blieben. Die Anzahl der Verstöße gegen die Festwochenverordnung von 36 (Vorjahr 36), macht den Erfolg des Maßnahmenpaketes deutlich. Trotzdem kommt es natürlich im Zusammenhang mit Großveranstaltungen immer wieder zu Ausreißern, wie diese Jahr der weibliche Spitzenreiter mit 14 Jahren und knapp über 1,7 Promille verdeutlicht. Es ist der Kemptener Polizei dennoch wichtig darauf hinzuweisen, dass der Alkoholmissbrauch durch Jugendliche ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem darstellt und kein Phänomen der Allgäuer Festwoche ist. Es versteht sich von selbst , dass die Forcierung von Maßnahmen zur Reduzierung alkoholbedingter Gewalttaten und Ordnungsstörungen Jugendlicher und junger Erwachsener bei der Polizei eine übergeordnete Rolle einnimmt.

Zur Zufriedenheit der Kemptener Polizei verlief auch in diesem Jahr wieder der Transfer der Abendbesucher. Die verbilligten Bustarife sind und bleiben ein riesiger Vorteil für die Festwochenbesucher, auch aus dem Umland.

Einem neuen Kombiticket ist es wohl zu verdanken, dass der Innenstadtverkehr während des Messebetriebes deutlich entlastet wurde. Der Besucher aus dem Umland reiste schon verbilligt mit den Bussen an.

Resümierend konnte der Leiter der Polizeiinspektion Kempten Herr Polizeidirektor Hackenberg zufrieden feststellen, dass das gemeinsame Sicherheitskonzept sich erneut bewährte. Die Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konnten auf dem niedrigen Stand von 2011 gehalten werden. Dies ist einerseits auf die umfangreiche Aufklärung und Informationssteuerung der Festwochenleitung, andererseits auf die ganzheitlichen Kontrollen im engen Schulterschluss mit dem Veranstalter zurück zu führen.

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