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Logo des Alex-Zuges, der zwischen Oberstdorf, Lindau und München verkehrt
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Kempten
Freitag, 5. September 2014

Unverständnis bei der Jungen Union über Alex-Aus

Die Meldung, dass bei der Neuvergabe der Bahnstrecke Lindau/Oberstdorf nach München der bisherige Betreiber Vogtlandbahn mit seinem Allgäu-Express (ALEX) nicht berücksichtigt werden könne, stößt bei der Jungen Union im Allgäu auf großes Unverständnis.

Bei den Allgäuern erfreut sich der ALEX großer Beliebtheit, verbindet er doch ohne Umsteigen Lindau, Oberstaufen, Immenstadt, das südliche Oberallgäu sowie Kempten und die Ostallgäuer Städte Kaufbeuren und Buchloe direkt mit der Landeshauptstadt.

Die Kreisvorsitzenden der JU-Kreisverbände Oberallgäu (Dr. Matthias Wucherer), Kempten (Markus Hatt), Lindau (Matthias Hotz) und Ostallgäu (Melanie Dworacek) kritisieren die Vergabe an die DB Regio Allgäu-Schwaben:

"Es werde immer nach mehr Wettbewerb auf der Schiene gerufen, und wenn ein Privatunternehmen das Bahnfahren auf einer bestimmten Strecke wieder attraktiv gemacht hat, holt die Bahn sich diese Verbindung wieder. Dies setze das falsche Signal für Wettbewerber auf der Schiene."

Die Kreisvorsitzenden der Jungen Union fordern deshalb das Bayerische Verkehrsministerium auf, das Vergabeverfahren zu überprüfen. Der bayerische Staatsregierung finanziert über den Bayern-Takt einen beträchtlichen Teil des Schienenverkehrs im Freistaat.

Die Vorsitzenden sind sich einig, dass eine praktikable Zugverbindung aus dem Allgäu nach München essentiell für ein zukunftsfähiges Verkehrsmodell der Region ist. Der zuletzt sehr erfreuliche Umstieg vieler Bürger auf dem Weg nach München vom Auto auf die Bahn würde durch solche intransparenten Entscheidungen unterminiert.

Für den aktuellen Forderungszeitraum fordert die JU von der DB Regio Allgäu-Schwaben, ihren Reisekomfort auf dieser Verbindung zu erhöhen, um auf dieser Strecke eine ebenso attraktive Alternative zum Auto zu bieten wie dies der ALEX derzeit noch tut.

Das Reisen in Abteilen, ein Bordbistro und insbesondere die Möglichkeit, Fahrkarten an Bord zu erwerben, haben die Allgäuer lieb gewonnen und es wäre ein Rückschritt im Nahverkehr, wenn die Menschen durch durchschnittlichen Bahnservice wieder auf das Auto ausweichen würden.


Tags:
jungeunion allgäu alex bahnverkehr


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