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Feuerwehr und Lions-Club besuchen Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae in Berlin
22.05.2013 - 06:41
Wie sieht es mit der Frauenquote aus, welchen Einfluss haben Medien auf die Politik, gibt es eine Chance zur Verringerung der Bundesländer?
(Fast) eine Woche im Deutschen Bundestag: Die Besuchergruppe aus Kempten, die auf Einladung von MdB Stephan Thomae jetzt per Zug in die Bundesmetropole reiste, staunte nicht schlecht über die vielschichtigen Termine, Sitzungen, Einzelgespräche und Diskussionen, die „ihr“ Bundestagsabgeordneter im Laufe einer Woche zu bewältigen hat. Immerhin bekamen sie etliche Stunden davon während ihres viertägigen Aufenthaltes in Berlin hautnah im Deutschen Bundestag bei einer Plenarsitzung, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Bundesministerium der Justiz mit.

Bei dem Treffen mit MdB Stephan Thomae im FDP-Fraktionsraum im Bundestag ergab sich eine höchst lebendige Diskussion um den Einfluss der Medien. Nach vielen Pros und Contras zum Einfluss der Medien argumentierte Thomae: „Man darf nicht alle Medien über einen Kamm scheren.“

Interessiert fragten die Kemptener ihren Bundespolitiker auch nach der Unabhängigkeit des Parlaments und der Einflussnahme durch Lobbyisten und Interessenvertreter. Dazu der 44jährige: „Die Interessenvorstände von Industrie-, Sozial- und Berufsverbänden bis zu Wissenschaftsverbänden geben uns eine unverzichtbare Rückkopplung in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bündeln Sachverstand und praktische Erfahrung. Es gibt aber auch Unterschiede, ob jemand wegen seines politischen Mandats Bezüge bezieht oder aufgrund seines vorherigen Berufes.“ Da müsse man genau hinschauen!

Neben den politischen Stippvisiten wurde den 28 Feuerwehrlern der Freiwilligen Feuerwehr Kempten und den Mitgliedern des Lions Club Kempten-Cambodunum ein denkwürdiges und nachdenklich machendes Besucherprogramm geboten. Eine Diskussion und Führung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi), der Besuch der Dauerausstellung „Tränenpalast“ und eine Führung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Stauffenberg-Gedenkstätte) rundeten den Berlinbesuch ab. (pm)

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