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Großes Loch in Kempten-Bauherrin reicht Gutachten ein
05.06.2013 - 15:25
Mit Bescheid vom 17. Mai 2013 hatte die Stadt Kempten die Bauherrin aufgefordert, unverzüglich eine Planung zur Herstellung der Arbeitssicherheit der Baugrube am August-Fischer-Platz in Auftrag zu geben und insbesondere die Köpfe der Temporäranker des sog. "Berliner Verbaus" zu sichern.
Dafür wurde seitens der Bauherrin bis zum 24. Mai die Beauftragung eines Sachverständigen nachgewiesen. Die nächstgesetzte Frist war der 4. Juni 2013, um das Planungsergebnis des Sachverständigen vorzulegen. Fristgemäß ist gestern der Stadt Kempten eine Stellungnahme eines Ingenieurbüros zugegangen, welche nunmehr dem Prüfstatiker zur Prüfung vorliegt. Hierbei bestätigt das Ingenieurbüro die Unsicherheit der Baugrube zum gegenwärtigen Zeitpunkt und damit die Sicht der TU München: „Es ist davon auszugehen, dass die Standsicherheit des Verbaus für die nach den geltenden technischen Regelwerken einzuhaltenden Sicherheiten nicht nachzuweisen ist. Somit ist es erforderlich, die Standsicherheit durch konstruktive Maßnahmen zu erhöhen.“

Um die von der Stadt Kempten mit Bescheid vom 17.Mai 2013 angeordnete Herstellung der Arbeitssicherheit in der Baugrube umzusetzen, schlägt der Gutachter unter anderem die Ankerkopfsicherung mittels eines „Vorhangs“ z.B. aus Stahldrahtgeflecht vor sowie eine ständige elektronische Vermessung des Verbaus mit automatischer Alarmierungsfunktion, sobald Veränderungen messbar werden.

Im nächsten Schritt hat die Bauherrin nunmehr bis Donnerstag die Beauftragung einer geeigneten Firma mit der Umsetzung der Arbeitssicherheitsmaßnahmen nachzuweisen.

 
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