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DB Regio Allgäu-Schwaben: Zufriedene Kunden und umweltfreundliche Lokomotiven
15.02.2013 - 15:03
Bahnreisende von DB Regio Allgäu-Schwaben gehören zu den zufriedensten in Bayern.
Nach einer Befragung des Marktforschungsunternehmen Ipsos zur Kundenzufriedenheit erreichte der Verkehrsbetrieb mit 71 von 100 möglichen Punkten das zweitbeste Ergebnis im Bereich der DB Regio im Freistaat. Besonders positiv werteten die Reisenden die deutlich schnelleren Verbindungen gerade im Allgäu seit der Einführung der Neigetechnik vor gut einem Jahr. Verbesserte Fahrpläne sorgten 2012 für zuverlässige Anschlüsse auf den Fernverkehr in Ulm.

Bärbel Fuchs, Geschäftsleiterin DB Regio-Allgäu-Schwaben: „Wir haben schnell auf Kundenhinweise reagiert und punktuell nachgebessert. Dies honorierten die Reisenden.“ Die Gesamtzufriedenheit ist im 2. Halbjahr 2012 um drei Punkte gestiegen. Gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, mitfinanziert und kontrolliert, führte DB Regio Allgäu-Schwaben 2012 zusätzliche Züge und Halte in Bobingen und Schwabmünchen ein. Züge aus Richtung Memmingen und Kempten nach München konnten beschleunigt und Anschlüsse aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren in die Landeshauptstadt am Morgen verbessert werden. Ebenso wurden die Anschlüsse aus dem Oberallgäu Richtung Außerfern hergestellt. Reisende auf der Direktverbindung zwischen Kempten und Augsburg fahren nun rund zehn Minuten schneller. Auf der Mittelschwaben-bahn wurden unter anderem abends zwei zusätzliche Verbindungen von München nach Krumbach ermöglicht.

2013 wird DB Regio Allgäu-Schwaben neue, umweltschonende und leisere Lokomotiven erstmals zu Testfahrten ins Allgäu holen. Die Werkstatt in Kempten wurde bundesweit als Leitwerkstatt für diesen Loktyp (BR 245) der Firma Bombardier ausgewählt. Bevor sie voraussichtlich ab Mitte 2014 im Regelverkehr im Allgäu eingesetzt werden können, sind umfangreiche Tests vorgesehen. Geplant ist, dass sie vor allem zwischen München und Füssen, München und Memmingen und in den Hauptverkehrszeiten zwischen Kempten und München mit Doppelstockwagen verkehren. Dann werden die bisherigen „Silberlinge“ endgültig ausgemustert und die Fahrzeugflotte im Allgäu befindet sich auf einem modernen Stand. Großer Vorteil der neuen Lok ist ihre umweltschonende Fahrweise. Die neuen Lokomotiven erfüllen die ab 2012 gültigen neuen EU-Abgasnormen der Stufe IIIb. Zudem verursachen sie deutlich weniger Lärm.

Mit der Einführung des eTicketing-Systems „Touch&Travel“ präsentiert sich DB Regio Allgäu-Schwaben als Vorreiter für kundenfreundliche Lösungen im öffentlichen Nahverkehr. Reisende im Allgäu können ab März bei allen Regionalverbindungen ihr Mobiltelefon als Fahrkarte nutzen. Zur Instandhaltung des Streckennetzes wird die DB auch 2013 wieder vereinzelt Baumaßnahmen durchführen. Eine Reihe von Weichen müssen erneuert und ausgewechselt werden, unter anderem zwischen Aichstetten und Memmingen (3. bis 6. Mai). Aufgrund von umfangreichen Gleiserneuerungs-arbeiten wird die Strecke zwischen Türkheim und Mindelheim vom 18. Mai bis 6. Juli gesperrt. In Röthenbach stehen vom 26. Oktober bis 31. Oktober Brückenarbeiten an. DB Regio Allgäu-Schwaben lässt jeweils ersatzweise Busse verkehren.

Das Jahr 2013 bringt für Regio Allgäu-Schwaben eine große Herausforderung, denn die Strecken im Allgäu sollen in diesem Jahr mit einem Volumen von 7,2 bis 7,9 Millionen Zugkilometern durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft ausgeschrieben werden. DB Regio Allgäu-Schwaben wird sich – wie erwartungsgemäß auch manch andere Eisenbahnunternehmen – für den Betrieb der Strecken bewerben. „Wir wollen auch in Zukunft beweisen, dass wir der BEG und unseren Kunden in der Region ein verlässlicher Partner sind,“ so Bärbel Fuchs. DB Regio Allgäu-Schwaben ist mit etwa 860 Mitarbeitern das größte Schienenverkehrsunternehmen in der Region.

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