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(Bildquelle: ESVK)
 
Kaufbeuren
Montag, 17. Oktober 2016

Unnötige Niederlage für den ESVK in Crimmitschau

Mit nur einen Punkt im Gepäck kehrt die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Sonntagabend aus Crimmitschau zurück. Der ESVK war über weite Strecken der Partie vor 1831 Zuschauern das klar spielbestimmende Team und brachte sich durch eine schlechte Chancenverwertung und einer kollektiven Tiefschlafphase zwischen der 17. und 19. Spielminute aber um den verdienten Lohn von drei Punkten.

Der ESVK startete zunächst super in die Partie bei den Westsachsen. Gleich mit dem ersten Angriff nach 18 Sekunden konnte Branden Gracel das frühe Führungstor für die Allgäuer erzielen. Nach dem sich Neuzugang Jeff Szwez über die Seite durch tankte und mit seinem Schuss an Ryan Nie im Kasten der Eispiraten scheiterte, konnte Gracel den Puck im Nachsetzen über die Linie bugsieren. Die Joker waren gut in der Partie und hatten weiter gute Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer. Die Eispiraten kamen zur Mitte des ersten Drittels besser in das Spiel und belohnten sich mit dem Ausgleichstreffer durch Mike Hoeffel, der die Scheibe nach einen großen Durcheinander rund um das Gehäuse von Marco Eisenhut, zum 1:1 einschieben konnte. Beflügelt durch den Treffer des Amerikaners übte der ETC nun viel Druck auf die ESVK Verteidigung aus. Jason Pinizzotto konnte diesen dann mit seinem Tor zum 2:1 auch in Zählbares für die Westsachsen auf der Anzeigetafel ummünzen. Im einzigen Überzhalspiel in der regulären Spielzeit konnte der ESVK dann den Ausgleich markieren. Simon Olsson legte die Scheibe an der blauen Linie für Simon Schütz auf, der mit einem satten und platzierten Schlagschuss die Scheibe in die Maschen des Eispiraten Gehäuses versenkte. Die Crimmitschauer konterten den Ausgleich der Joker dann aber binnen 80 Sekunden mit zwei Toren. Zu erst traf Patrick Pohl mit einem trockenen Handgelenkschuss in der Winkel zum 3:2, ehe Mark Lee einen groben Patzer in der Kaufbeurer Hintermannschaft zum 4:2 nutzte. So gingen die Kaufbeurer mit einem zwei Tore Rückstand in die erste Pause.
Zum zweiten Drittel wechselte ESVK Trainer Andreas Brockmann Torhüter Marco Eisenhut aus und brachte Marc-Michael Henne. Die Joker übernahmen nun komplett das Kommando über die Partie und erspielte sich Torchance um Torchance. Doch scheiterten die Rotgelben immer wieder an Ryan Nie im Tor der Eispiraten oder an sich selbst. Die Heimmannschaft konnte sich erst zum Ende des Drittels vom Druck der Joker befreien und hatten dann auch noch den einen oder anderen Torabschluss zu verzeichnen. Im Schlussabschnitt wieder das gleiche Bild. Doch nun belohnten sich die Kaufbeurer zumindest teilweise für ihren hohen Aufwand. Der heute überragende Branden Gracel versenkte einen Alleingang eiskalt in den Winkel zum 4:3 Anschlusstreffer und Christoph Kiefersauer überwand Ryan Nie mit einem Handgelenkschuss zum hochverdienten Ausgleichstreffer. Kurz nach dem Ausgleich zielte Ondrej Pozivil von der blauen Linie zu genau und sein Schlagschuss landete an der Latte. So ging es in die Verlängerung. In dieser hatten die Joker wieder die besseren Chancen und ließen unter anderem eine zweiminütige Überzahlsituation ungenützt und es musste das Penaltyschiessen über den Sieger der Partie entscheiden.
Auf Seiten des ESVK traf nur Branden Gracel. Simon Olsson und Christoph Kiefersauer vergaben ihre Versuche und da die Eispiraten druch die Treffer von Christoph Kabitzky und Mark Lee Marc-Michael Henne zweimal überwinden konnten, sicherten sich die Westsachsen den Zusatzpunkt.
ESVK Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel zur Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben heute zwei Punkte verloren. Wir waren die bessere Mannschaft und haben es leider nicht geschafft unsere Überlegenheit auch in genügend Tore umzuwandeln. Aber ein großes Kompliment an meine Mannschaft, wie sie nach dem 4:2 Rückstand, wieder in das Spiel zurück gekämpft hat."
Für den ESVK gab es während des Spiels dann noch den nächsten bitteren Ausfall zu beklagen. Nach dem sich am Freitag Florian Thomas den Mittelfußknochen gebrochen hatte, musste heute Max Schäffler nach dem er einen Puck in das Gesicht bekommen hatte, im Krankenhaus in Zwickau am Kiefer operiert werden und wird seiner Mannschaft nun ebenfalls eine Zeit lang nicht zur Verfügung stehen. 


Tags:
ESVK Eishockey Rückstand Geschlagen


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