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Eishockey: Empfindlicher Dämpfer für die Joker
19.10.2012 - 22:15
Klare 1:7 Heim-Niederlage gegen die Ravensburg Tower Stars - rabenschwarzes Mitteldrittel bricht Jokern das Genick.
Was war am heutigen Abend mit den Jokern los? Vor einer ansprechenden Kulisse mit 1.916 Zuschauern unterlagen die Kaufbeurer Kufencracks ohne nennenswerte Gegenwehr den Gästen aus Ravensburg mit 1:7 und präsentierten sich in einer schwachen Verfassung.

Die Zuschauer in der SparkassenArena sehen ein erstes Drittel, das arm an Höhepunkten war. Die Jokerdefensive hatte zwar viel Arbeit zu verrichten, verhinderte gegen die offensivstarken Gäste aber zumeist klare Einschußmöglichkeiten. Zudem zeigte sich Stefan Vajs in einer Unterzahlsituationen innerhalb weniger Sekunden bärenstark, als er zuerst gegen Radek Krestan und anschließend gegen Frederik Cabana sein Team vor einem Rückstand bewahrte. Die gefährlichste Situation vor dem Tor der Gäste ergab sich lediglich, als ein Paß von Dominic Krabbat von einem Ravensburger Verteidiger gefährlich abgefälscht wurde.

Doch im zweiten Drittel brach das Unheil über die Joker herein. Nach nur 40 Sekunden gingen die Gäste durch Frederik Cabana, der unbehelligt durch das Kaufbeurer Drittel fahren konnte, mit 0:1 in Führung. Wenige Sekunden später zappelte der Puck erneut im Netz, doch Schiedsrichter Noeller verweigerte dem Treffer zurecht wegen hohen Stocks die Anerkennung. Doch die nächste Gelegenheit ließ nicht lang auf sich warten. Nachdem sich zwei Jokerakteure in der neutralen Zone gegenseitig über den Haufen gefahren hatten, sagte NHL-Spieler Adam Hall artig danke und erhöhte auf 0:2. Nur zwei Minuten später durften die Gäste erneut jubeln. Und wieder konnte sich ein Spieler der Tower Stars, Stephan Vogt, beinahe in Ruhe die Ecke aussuchen. Auch in der Folge konnten sich die Joker kaum aus der Umklammerung befreien. Zudem wäre ein bißchen mehr Härte durchaus angebracht gewesen, denn exakt nach einer halben Stunde erhöhte der überragende Cabana sogar auf 0:4. Der Tor-Bann schien nach einer Strafzeit für Matt Kelly erst einmal gebrochen, doch dauerte es nur 15 Sekunden, ehe die Gäste selbst in Unterzahl erneut einen Treffer, diesmal durch Christopher Oravec zum 0:5, erzielten. Immerhin gelang Louke Oakley ein paar Minuten später ebenfalls mit einem Mann weniger wenigstens der Ehrentreffer.

Das Match war natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Und so sammelte die vierte Kaufbeurer Formation im letzten Drittel auch ein wenig Spielpraxis. Die Gäste nahmen sichtlich ein wenig den Fuß vom Gas, durften aber noch über zwei Treffer zum 1:6 erneut durch Cabana und zum 1:7 durch Hannus jeweils im Powerplay jubeln. Für die Joker gilt es, diese empfindliche Niederlage schnell abzuhaken. Am Sonntag besteht schon gleich die erste Möglichkeit zur Rehabilitierung.

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