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Eishockey: Kaufbeuren empfängt Tabellenletzten aus Bietigheim
20.01.2012 - 05:44
Im Vorfeld der Partie in der zweiten Eishockey- Bundesliga zwischen Kaufbeuren und Bietigheim scheinen die Kräfteverhältnisse klar verteilt.
Das Top-Team aus dem Ellental rangiert mit einigem Abstand auf dem letzten Tabellenplatz während sich die Joker diese Saison als derzeitiger Tabellenfünfter berechtigte Hoffnungen auf die PlayOff-Teilnahme machen dürfen. Lässt man das aktuelle Tabellenbild jedoch für einen kurzen Moment außer acht, prallen beim Duell Joker gegen Steelers zwei Welten aufeinander. Hier der kleine familiäre und traditionsreiche Sportverein mit seinem altehrwürdigen Stadion, eher ein "David" in der Finanzrangliste der Liga, und dort der große "Goliath" mit bald einer der modernsten Arenen der Liga. Oder um es in der Sprache der KfZ-Sponsoren beider Verein auszudrücken: "Opel gegen Porsche".

Doch nun zurück zum aktuellen sportlichen geschehen: Joker Trainer Ken Latta fordert von seinen Spielern trotz der eindeutigen Tabellensituation absoluten Respekt vor dem Gegner. "Sie haben als Schlusslicht beim Tabellenführer in Landshut gewonnen, das zeigt, dass die Liga leistungsmäßig sehr eng ist." Zu den bisherigen Top-Stars der Steelers Brent Walton, P.J.Fenton (jeweils 42 Punkte in 32 Spielen) und Verteidiger Doug Andress gesellt sich seit letztem Wochenende noch die Neuverpflichtung aus der DEL, Marvin Tepper.

"Bietigheim ist hinter uns und wir wollen den Abstand nach unten vergrößern. Dazu müssen wir unsere Heimspiele erfolgreich gestalten". Dafür, dass also "Opel" am Freitag um 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena das Rennen gegen "Porsche" gewinnen kann, wird Latta sein Team entsprechend vorbereiten. "Meine Mannschaft versteht, dass das keine Spazierfahrt wird. Um eine Chance auf die drei Punkte zu haben ist sehr harte Arbeit notwendig."

Bis auf Rob McFeeters, der nach seiner Nackenverletzung wieder mit dem Training begonnen hat aber noch geschont wird, und dem erneut Grippekranken Stefan Horneber sind die angeschlagenen Spieler unter der Woche nach und nach wieder ins Training zurückgekehrt. Auch der seit Wochen gehandicapte Kapitän Christof Assner stellt sich erneut in den Dienst der Mannschaft. Wer von den DNL-Spielern des ESVK mit der ersten Mannschaft an diesem Wochenende auflaufen darf und bei entsprechendem Spielverlauf auf einen Einsatz hoffen kann, wird Trainer Ken Latta noch mit DNL-Coach Dieter Hegen absprechen. Neuzugang Alexander Winkler hatte am letzten Wochenende jedenfalls schon einmal einen sehr passablen Eindruck in seinen ersten beiden Bundesligaspielen hinterlassen, wird aber mit seinen Fähigkeiten auch dringend im DNL-Team benötigt.

Am Sontag reisen die Joker dann zum Tabellenführer nach Landshut. Die Niederbayern spielen sich derzeit, beflügelt von den eigenen Erfolgen, in einen wahren Rausch und sind vor allem auf eigenem Eis nur schwer zu stoppen. Taktisch gut eingestellt erweisen sich die Canibals als äußerst diszipliniertes und kompaktes Team, Tugenden die auch dem ESVK zugeschrieben werden. "Landshut ist sicher top motiviert und will sich sicherlich für die Niederlage rächen, die wir ihnen beim letzten Aufeinandertreffen zufügen konnten." Dennoch sieht ESVK-Trainer Ken Latta eine Chance auch beim Tabellenführer den ein oder anderen Zähler zu holen. "Wir haben bereits gezeigt, dass wir dort gewinnen können und wenn meine Mannschaft ebenso taktisch diszipliniert, hart und konsequent spielt können wir auch dort punkten.

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