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Eishockey: Drittes Play-Off Duell geht mit 4:1 wieder an Rosenheim
19.03.2012 - 05:31
Erneut in Führung gegangen sind die Star Bulls Rosenheim in ihrem Heimspiel nach einem 4:1 Sieg gegen die Buron Joker aus Kaufbeuren.
Vor 3.142 Zuschauern führten die Rot-Gelben nach dem 1. Drittel mit 0:1, gaben aber im Verlauf des Spiels nach vielen Strafzeiten diese Führung noch aus der Hand.

Bereits früh in der Begegnung schied Rosenheims Kapitän Stephan Gottwald mit einer Schulterverletzung aus. Die erste Strafzeit gegen Carl Hudson überstanden die Joker ohne Gegentor. In der Folge fehlte den Jokern das letzte Quäntchen, um den Rosenheimer Abwehrriegel zu knacken. Auch eine erneute Hinausstellung von Hudson brachte nicht die Führung für die Gastgeber. Als nacheinander je zwei Spieler beider Teams auf die Strafbank wanderten, gelang Brady Leisenring in der letzten Sekunde einer Überzahl nach einem Querpaß von Carl Hudson der wichtige 0:1 Führungstreffer, der trotz einer weiteren Strafzeit - erneut für Hudson - mit in die Drittelpause genommen werden konnte.

Die Strafzeiten für die Gäste setzten sich auch im Mitteldrittel fort. Mit dem Unterschied, dass Rosenheim nach einer Hinausstellung von Rob McFeeters durch Corey Quirk im Powerplay zum 1:1 Ausgleich kam. Fünf Minuten später schied Jannik Woidtke nach einem Gerangel mit einer übertriebenen fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe aus. Da während dieser Strafzeit auch noch McFeeters zwei Minuten aufgebrummt bekam, mussten sich drei Kaufbeurer ganze zwei Minuten lang fünf Rosenheimern erwehren. Mit einer bravuröse Abwehrleistung und einem starken Stefan Vajs im Tor wurde auch diese kritische Phase des Spiels ohne Gegentor überstanden. Allerdings profitierten in der Folge die Joker von vielen Hinausstellungen für die Gastgeber. Doch insgesamt vier Powerplays konnten nicht für die erneute Führung genutzt werden.

Nachdem die vierte Strafe im letzten Drittel abgelaufen war, konnte Ex-Joker Dominic Auger unmittelbar im Anschluß einen Abpraller zur 2:1 Führung für die Grün-Weißen nutzen. Die Gastgeber waren jetzt wie ausgewechselt und schnürten die Joker in deren Drittel ein. So war es nicht verwunderlich, als zehn Minuten vor dem Ende mit dem 3:1 durch Baindl die Vorentscheidung gefallen war. Mitch Stephens stellte mit einem Powerplaytreffer sechs Minuten vor dem Ende zum 4:1 den Endstand her. Zwei Strafzeiten für die Gastgeber sollten daran auch nichts mehr ändern.

Morgen müssen die Kaufbeurer erneut den Ausgleich in der Play-Off Serie herstellen. Mit viel Wut im Bauch und einem kühlen Kopf sollte das vor vielen Zuschauern auch möglich sein.

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