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Zweiter Versuch kommt Iranerin teuer zu stehen
18.12.2012 - 15:06
Teuer zu stehen kam einer Iranerin die Einreise in die Bundesrepublik. 900 Euro musste sie bei der Bundespolizei entrichten, ehe sie ihre geplante Reise in die Türkei fortsetzen konnte.
Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Montag eine iranische Staatsangehörige auf der A96 Höhe Sigmarszell. Das Abfragesystem der Polizei brachte ans Licht, dass die Dame bereits 2010 Deutschland verlassen musste und mit einer Einreisesperre belegt worden war. Die dabei angefallenen Kosten in Höhe von 1.600 Euro waren zudem noch offen.

Der Verstoß gegen dieses Verbot führte zur vorläufigen Festnahme der Iranerin. Von ihrem mitgeführten Bargeld konnte sie nach Zahlung von 900 Euro zumindest einen Teil der noch offenen Kosten begleichen. Da sie ein Flugticket von München in die Türkei vorweisen konnte durfte sie anschließend ihre Reise, mit der Maßgabe das Land zu verlassen, fortsetzen. Sie erwartet nun erneut ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise.

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