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Pokerspielerin muss nach Kontrolle hinter Gitter
28.02.2013 - 12:35
Mit Konsequenzen musste eine 42-jährige Deutsche rechnen, als sie am Dienstag von Lindauer Schleierfahndern überprüft wurde.
Die Frau befand sich in einem Schnellzug zwischen Augsburg und Ulm, als die Fahnder zur Überprüfung ansetzten. Wie sich herausstellte, bestanden gegen die ambitionierte Pokerspielerin gleich mehrere Fahndungsnotierungen. Insgesamt vier Suchvermerke wegen bestehender Vermögensdelikte bestanden von mehreren Staatsanwaltschaften. Einer dieser Fahndungssausschreibungen bezog sich auf einen Untersuchungshaftbefehl, weil die Frau vor mehreren Jahren unter Vorspiegelung falscher Vermögensverhältnisse einen Kredit erschwindelte, den sie nicht zurückzahlen konnte. Bei der Durchsuchung der Spielerin stellten die Beamten außerdem fest, dass sie bereits vor etwa vier Wochen von einer anderen Polizeibehörde festgenommen wurde. Seinerzeit bestand ebenfalls ein offener Haftbefehl gegen sie. Diesen konnte sie jedoch noch durch Leistung einer Geldzahlung abwenden. Zwischenzeitlich hatte sie die Vergangenheit aber wieder eingeholt und der neue Haftbefehl führte am Mittwoch nach Vorführung bei einem Ermittlungsrichter zur anschließenden Einlieferung in die nächste Justizvollzugsanstalt. Ursache der massiven Geldnöte scheinen die über Jahre hinweg bestehenden Verluste im professionellen Pokerspiel gewesen zu sein.
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