Neubau der Leiblachbrücke: B12 drei Nächte gesperrt
Infolge von Lieferschwierigkeiten hat sich der Brückenbau der Grenzbrücke zwischen Österreich und Deutschland etwas verzögert. Ab nächster Woche können nun die Stahlfertigteile angeliefert und eingehoben werden. Dafür muss jedoch in drei Nächten die B12 im Bereich der Behelfsbrücke voll gesperrt werden.
Nach den Lieferschwierigkeiten des Stahls auf Grund des Ukrainekrieges konnte die Werksfertigung der Stahlüberbauteile nun im Januar in Kelce (Polen) beginnen. Der Überbau wird in drei Teilen gefertigt und mit drei Schwertransporten geliefert. Die Schwertransporte werden kurz vor Lindau parken und nach Abruf zur Baustelle fahren. Die zwei Hauptträger mit Geh- und Radweg Kragarm haben eine Länge von 29,5 m, eine Breite von 5,3 m und wiegen jeweils 52 to. Die Fahrbahnplatte hat eine Länge von 31,0 m, eine Breite von 5,5 m und wiegt 38,5 to.
Jeweils eine Nacht ist für den Einhub eines Brückenteils eingeplant. In den Nächten 30.03. auf 31.03.23 und 31.03. auf 01.04.23 werden die beiden seitlichen Hauptträger eingehoben. Der Einhub der Fahrbahnplatte findet in der Nacht vom 04.04. auf 05.04.23 statt. Dies stellt den spannendsten Einhub dar, bei dem sich zeigt, ob auch alles zusammen passt. Für den Einhub werden zwei Mobilkrane, einer auf deutscher und einer auf österreichischer Seite, aufgestellt. Die Schwerlasttransporter werden auf der Behelfsbrücke halten und die zwei Mobilkrane heben die Überbaufertigteile von dort auf die endgültige Position.
Durch die Baumaßnahmen wird es in den drei Nächten zu Beeinträchtigungen der Verkehrsführung kommen. Der Ablauf in allen Nächten sieht wie folgt aus. Die Behelfsbrücke wird zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr gesperrt. Ab 20.00 Uhr wird der Einhub auf der Baustelle vorbereitet. Die Genehmigung für die Schwerlasttransporter auf der Autobahn loszufahren erfolgt um ca. 22.00 Uhr. Für die Durchfahrt wird es auf der B 12 von der Autobahnabfahrt bis zur Bregenzer Straße und auf der Bregenzer Straße zu Behinderungen kommen.
Über das Wochenende vom 01.04. bis zum 04.04.23 wird das Gerüst unter der neuen Brücke montiert. Das Gerüst wird von oben eingebaut und an den Hauptträgern der neuen Brücke abgehängt. Dadurch gibt es keinen Eingriff ins Bachbett und die Laichhabitate der Groppe werden nicht gestört. Um im Hochwasserfall den Durchflussquerschnitt frei zu halten, kann das Gerüst mit Flaschenzügen direkt unter die neue Brücke hochgezogen werden.
Nach dem Einhub der drei Stahlüberbauteile werden diese miteinander verschweißt und anschließend die Schweißstellen beschichtet.
Während der Sperrungen wird der Verkehr örtlich über die Brücke am Oberhochsteg umgeleitet. Für den Schwerverkehr ist dieser Bereich generell gesperrt und wird über die Autobahn umgeleitet.


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