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Gegen Fracking in der Schweiz: Bund Naturschutz bittet Landrat Stegmann um Hilfe
18.04.2013 - 11:25
Der Bund Naturschutz in Lindau fordert ein Eingreifen von deutscher Seite rund um das geplante Fracking in der Schweiz. Dabei wird Schiefergas aus dem Erdinneren gefördert.
Das österreichische Bundeslang Vorarlberg befürchtet, dass durch die Eingriffe das Trinkwasser am Bodensee gefährdet wird. Dies hätte nicht nur in der Schweiz, sondern grenzüberschreitende Folgen:

Die Österreicher glauben, dass die Schweizer das Vorhaben nicht ohne Zustimmung der Anrainer grenznah umsetzen können. Flüsse und Bäche der Ostschweiz entwässern zum großen Teil über den Rhein in den Bodensee. Da bei Förderung von Schiefergas Chemikalien zum Einsatz kommen, sind die Risiken für das Grundwasser unübersehbar, so die Naturschützer.

Der Bodensee ist Trinkwasserspeicher für etwa 5 Millionen Menschen und könnte somit schwerwiegenden Beeinträchtigungen ausgesetzt werden, glaubt der Bund Naturschutz. Die Verantwortlichen haben einen Brief an Landrat Elmar Stegmann geschickt und diesen um eine Einschaltung gebeten.

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