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Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Teilweise können Kinderarzneimittel knapp werden
(Bildquelle: Pixabay)
 
Allgäu
Mittwoch, 26. Oktober 2022

Werden Kinderarzneimittel im Allgäu knapp?

Teilweise können Kindearzneimittel knapp werden -  darauf weist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte aktuell hin. Aber ist das Allgäu überhaupt davon betroffen? Franziska Scharpf ist von der Apotheke Scharpf in Sonthofen und hat die aktuellen Informationen.

Wie sieht es mit der Knappheit von Kindermedikamenten hier in der Region aus, ist das Allgäu auch betroffen?

Franziska Scharpf: "Ja, auch wir im Allgäu sind nicht verschont von dieser Knappheit. Wir kümmern uns tagtäglich darum, dass wir Kinderarzneimittel bekommen, also generell natürlich Arzneimittel. Wir schauen, dass wir sie bekommen oder eben selbst herstellen. Es betrifft hauptsächlich momentan Fiebersäfte und Schmerzsäfte, also sprich Ibuprofen-, und Paracetamolsäfte zum Beispiel". 

Sie haben gerade die Selbstherstellung angesprochen, machen Sie das auch?

Franziska Scharpf: "Erstmal achten wir natürlich darauf, dass wir Fertigarzneimittel herbekommen. Wenn da aktuell keine vorhanden sind, dann schauen wir, ob wir sie selbst in der Rezeptur herstellen können. Wir zum Beispiel stellen gerade Paracetamol- und Ibuprofensäfte selbst her, weil wir gerade kein Fertigarzneimittel von einem Hersteller bekommen. Wir können entweder durch sogenannte Rezeptursubstanzen diese Säfte herstellen oder wir nehmen andere Darreichungsformen, wie zum Beispiel Tabletten, also Paracetamol-, oder Ibuprofentabletten und können dann eben dort Säfte in der Rezeptur für die Bevölkerung herstellen". 

Warum gibt es denn aktuell so eine Knappheit an Kinderarzneimitteln?

Franziska Scharpf: "Das ist zum Einen die erhöhte Nachfrage, weil aktuell nicht nur die Erkältungs-, und Coronawelle, sondern auch die Grippewelle umhergeht. Zum Anderen sind es die Lieferkettenprobleme und der Fachkraftmangel bei den Herstellern oder auch bei den Zustellen. Das sind die hauptsächlichen Probleme". 

Haben Sie denn einen Tipp worauf Verbraucher jetzt achten können? 

Franziska Scharpf: "Also wichtig ist, dass jetzt nicht jeder anfängt zu bunkern, denn dafür gibt es uns Apotheken. Generell wäre als Tipp ganz gut, dass man schaut, dass die Hausapotheke aufgefüllt ist. Da können wir vor Ort auch helfen, dass man darüber schaut, was sollte man zuhause haben, was ist vielleicht auch schon verfallen oder was sollte man austauschen". 


Tags:
Apotheke Medikament Kinder Knappheit Arzneimittel Allgäu


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