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Allgäu
Freitag, 7. August 2015

Tourismus im Allgäu boomt

Der Tourismus in Allgäu/Bayerisch-Schwaben boomt: Das belegen die Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik* für das erste Halbjahr 2015. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Gästeankünfte um 5,9 Prozent. Bei den Übernachtungen konnte ein Plus von 4,4 Prozent erreicht werden. „Das sind ganz hervorragende Zahlen und eine Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich der Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben, Klaus Holetschek. „Im bayerischen Vergleich liegen wir damit erneut an der Spitze.“

Für die Destination Allgäu fielen die Zahlen besonders gut aus: 8,1 Prozent mehr Gästeankünfte und 5,3 Prozent mehr Übernachtungen weist die Statistik hier aus. Der lange, schneereiche Winter und das anhaltend gute Frühsommer- und Sommerwetter schlagen sich in dem satten Plus nieder. Auch in Bayerisch-Schwaben gingen die Tourismuszahlen mit 1,7 Prozent bei den Ankünften und 0,8 Prozent bei den Übernachtungen weiter nach oben – ein langjähriger, stabiler Trend.

„Diese Bilanz zeigt den Erfolg der touristischen Produkte, die in den vergangenen Jahren in Allgäu/Bayerisch-Schwaben entwickelt wurden und ist eine Bestätigung für die Qualität der Leistungsträger vor Ort“, zeigt sich Klaus Holetschek überzeugt. „Von der Wandertrilogie über die Radrunde Allgäu bis hin zur Bayerisch-Schwaben-Lauschtour wurden destinationsweite Angebote entwickelt, die dem Gast ganz besondere Erlebnismöglichkeiten bieten – über den Reiz von Landschaft und Natur hinaus. Und gerade im Allgäu überzeugen auch Gesundheits- und Wellness-Angebote mit höchstem Qualitätsanspruch. So ist es uns erneut gelungen, in Bayern ganz vorn zu stehen.“

Holetschek ergänzt: „Diese Zahlen zeigen erneut die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Tourismus in Schwaben, der Arbeitsplätze sichert, die nicht an andere Standorte verlagert werden können. Aus diesem Grund muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen für diese Leitökonomie schaffen und gerade auch bei der Entbürokratisierung – zum Beispiel in Sachen Mindestlohn – wirkungsvolle Schritte gehen.“

Herausragend entwickelten sind im Allgäu auch die Auslandsmärkte: So kamen aus der Schweiz 12,6 Prozent, aus den Niederlanden 13,4, aus Italien 15,8 und aus Großbritannien sogar  31,8 Prozent mehr Gäste. In Bayerisch-Schwaben spiegelt die Statistik auch die Verknappung des Bettenangebots wider. „Hier wäre mit einigen neuen Gastgebern noch Luft nach oben, denn auch in Bayerisch-Schwaben ist die Gästenachfrage dank des vielfältigen Familien-, Städte und Rad-Angebots ausgesprochen hoch“, erklärt Bernhard Joachim, Geschäftsführer des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Positiv fällt auch der Blick in die Zukunft aus:  „Wenn dieser Traumsommer in einen goldenen Herbst übergeht, wird auch die nächste Halbjahresbilanz Grund zur Zufriedenheit geben“, so Bernhard Joachim.


Tags:
tourismus gästeankünfte boom zahlen


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