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Sendung: Wach durch die Allgäuer Nacht
 
 
Morgen findet länderübergreifender Sicherheitstag statt
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Allgäu
Montag, 10. Oktober 2022

Sicherheit im Fokus, Kontrollen der Polizei am Dienstag im Allgäu

Morgen findet der länderübergreifende Sicherheitstag mit dem Schwerpunkt „Sicherheit im öffentlichen Raum“ statt. An dem Aktionstag nimmt auch Bayern teil, die Durchführung übernimmt die Allgäuer Polizei. Ziel ist eine positive und nachhaltige Beeinflussung des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung  zu schaffen. Passend dazu ist bei Niklas Bitzenauer im AllgäuHIT Sonntalk, der Pressesprecher der Allgäuer Polizei, Jolger Stabik zu Gast gewesen.

Warum wird dieser Aktionstag durchgeführt?

Also für uns ist es nicht nur eine Imagepflege, sondern wir wollen wirklich auf der einen Seite mal das gesamte Portfolio der Polizei darstellen und zeigen was die Polizei denn so an einem normalen Tag macht, um für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Auf der anderen Seite wollen wir aber tatsächlich ein Schlaglicht auf diesen Tag werfen und sagen, dass es neben der normalen Polizeiarbeit auch darum geht, tatsächlich länderübergreifend zusammenzuarbeiten mit anderen Bundesländern, mit anderen, auch ausländischen Behörden, um entsprechend für die Vernetzung der Polizei zu sorgen. Denn das Verbrechen macht ja bekanntlich vor den Grenzen nicht halt.

Was wird alles stattfinden?

Es werden ganz alltägliche Aktionen mit dabei sein. Zum Beispiel lassen wir uns über die Schulter schauen im Bereich der Schulwegüberwachung oder im Bereich von Geschwindigkeitskontrollen. Aber es sind auch Aktionen mit dabei, die in die präventive Richtung zielen. Wir haben sehr, sehr viele Infostände in den Städten, wo sich die Bürgerinnen und Bürger informieren können über verschiedene Betrugsarten. Wie schütze ich mich vor Einbrüchen? Was kann ich generell tun, um keinen Kriminellen auf den Leib zu gehen? Schlussendlich gibt es dann auch noch die Kontrollaktionen, die natürlich auch den Bestandteil dieses Tages ausmachen. Da haben wir die Geschwindigkeitskontrollen, sonstige Kontrollen im Verkehrsbereich, aber auch zum Beispiel Fahndungskontrollen, wo es wirklich um die überörtliche Kriminalität geht, die wir zum Beispiel im Bereich der Grenze dann auch durchführen.

Man kann bei den Kontrollen, den Beamten über die Schulter schauen. Wie können wir uns das vorstellen? Werden dann Massen an Menschen an der Straße stehen und den Polizisten zuschauen? 

Nein, ganz so natürlich nicht. Außer sie stoßen auf eine Kontrolle. Dann dürfen sie natürlich sehr, sehr gerne anhalten und die Beamtinnen und Beamten danach befragen, was denn jetzt gerade hier stattfindet. Die lassen sich da mit Sicherheit mal ein bisschen über die Schulter blicken. Ansonsten bedienen wir uns da Ihnen, also den Medien. Wir sind aber auch sehr transparent, was unsere Arbeit in den sozialen Medien anbelangt. Also dort kann man durchaus der Polizei folgen und kann ein bisschen einen Einblick bekommen in den Sicherheitstag am kommenden Dienstag.

Kann man auch ins Polizeipräsidium kommen, also als Bürger jetzt und da auch zum Beispiel der Presse über die Schulter schauen?

Nein, da sind keine Aktionen geplant. Liegt aber daran, dass wir uns tatsächlich ansprechbar zeigen wollen. Also wir kommen zu den Leuten, wir befinden uns in den Stadtzentren, in den Fußgängerzonen, haben dort Infostände aufgebaut, verteilen Flyer, stehen als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Also müssen sich auch die Bürger auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen einstellen?

Ja, natürlich. Also das ist tatsächlich ein kleiner Seiteneffekte dieses Tages. Sie sollten am Dienstag vielleicht an der einen oder anderen Stelle den Fuß vom Gas nehmen.

Wie hat sich die Polizei auf den bevorstehenden Aktionstag vorbereitet?

Es steckt natürlich relativ viel Planung dahinter. Also wir werden am Dienstag mit rund 400 Beamtinnen und Beamten im Einsatz sein, den ganzen Tag über. Der Sicherheitstag geht tatsächlich von 6:00 am Morgen bis 0.00 Uhr in die Nacht hinein und es zieht sich auch wirklich von den einzelnen Bausteinen und Aktionen, die wir dort haben, über den ganzen Tag hin. Also es ist den ganzen Tag bei der Polizei Action geboten. Wie gesagt, die verschiedensten Aktionen vom Verkehrsbereich über die Infostände bis hin zur Kontrollstelle ist wirklich den ganzen Tag etwas los. Wir werden am Ende auf rund 100 dieser Aktionen kommen, die wir durchgeführt haben.

Welche Aufgabengebiete umfasst denn die Polizeiarbeit?

Die sind natürlich sehr vielfältig. Also das originäre Aufgabengebiet der Polizei ist die so genannte Gefahrenabwehr. Die Polizei ist also dazu zuständig, zu verhindern, dass überhaupt Gefahren entstehen und das die dann die Personen treffen. Das sieht zum Beispiel so aus, dass wir regelmäßig durch Grünanlagen mit Streifen unterwegs sind, dass wir uns in den Parks zeigen, dass wir dort schauen, das Leute keinen Müll hinterlassen, dass keine Ruhestörungen begangen werden. Dann ist natürlich der zweite, sehr, sehr große Bereich die Strafverfolgung. Also immer dann, wenn eine Straftat passiert ist, kommen wir, kümmern uns um die Anzeigenbearbeitung beispielsweise oder sorgen natürlich dort auch dann dafür, dass die Gefahren, die dadurch entstehen, eben auch beseitigt werden. Also beispielsweise wir werden zu einer Körperverletzung gerufen, die gerade noch im Gange ist. Dann trennen wir die Personen natürlich als allererstes und kümmern uns dann um die Anzeigenerstattung. Der dritte große Bereich, den wir haben ist der Verkehrsbereich. Also alles, was mit der Verkehrsüberwachung zu tun hat, damit, sich die Leute an die Verkehrsregeln halten. 

Außer den offensichtlichen Arbeiten der Polizei - für Sicherheit sorgen, den Verkehr regeln, Verbrechen aufklären - arbeiten ja auch viele Beamte eher unbemerkt. Was machen die denn so?

Es gibt natürlich auch bei der Polizei sehr viele Stellen und Arbeitsaufgaben, die jetzt nicht unmittelbar eine große Außenwirkung haben. Wir haben natürlich beispielsweise die Bereiche, wo Verwaltungsbeamte eingesetzt sind, die wir tatsächlich brauchen, um den Laden am Laufen zu halten. Wir haben Techniker, die bei uns für die Technik sorgen, dafür, dass die EDV klappt. Dafür, dass wir Mobilfunkgeräte haben, dafür, dass wir Handys haben, die wir draußen nutzen können. Dafür, dass wir unsere Fahrzeuge haben. Wir haben Personalverwaltungsbeamte, die sich darum kümmern, dass mit dem Personal alles läuft, dass die Dienststellen auch die Beamten zugewiesen bekommen. Wenn wir jetzt etwas mehr ins Operative schauen, dann haben wir auch so langweilige Tätigkeiten wie beispielsweise unsere Lagedienstauswertung-Kollegen, die schauen, wo sich denn Kriminalitäts Schwerpunkte auftun und dazu seitenweise irgendwelche Excel-Tabellen wälzen, sich Zahlen anschauen und gucken, wo gibt es denn Steigerungen und wo haben wir auch Verbesserungen erreicht.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bundes- und Landespolizei?

Die Bundespolizei ist zuständig an den Außengrenzen der Bundesrepublik Deutschland. Deswegen treten tatsächlich hier im Allgäu Bundes und Landespolizei nebeneinander auf. An den Grenzen, also zum Beispiel am Grenzübergang in Füssen oder auch in Lindau. Daneben ist die Bundespolizei auch noch an den Bahnhöfen und an den Flughäfen zuständig. Wenn Sie von München aus in den Urlaub fliegen, dann sehen Sie dort Bundespolizisten. Auch an den größeren Bahnhöfen ist die Bundespolizei des Öfteren unterwegs. Die Landespolizei, also die bayerische Polizei, wo auch ich herkomme, die ist zuständig für sozusagen alles andere, was innerhalb des Bundeslandes Bayern passiert. Der Verkehrsunfall, der Ladendiebstahl, das Mord Verfahren und aber auch die einfache Ruhestörung und die Vermüllung im Stadtpark.

Was ist wenn sie jetzt außerhalb des Bundesgebietes sind und dann passiert ein Verbrechen? Dürfen Sie dann als Polizist agieren, oder nur als "normaler Bürger" und müssen dann dort die Polizei rufen?

Also innerhalb Deutschlands ist es so, dass man dafür eine Regelung geschaffen hat. Da darf ich dann mich als bayerischer Polizist auch in Hamburg in den Dienst versetzen und darf dann da auch tätig werden. Wobei dieses Recht in sehr begrenztem Maße übrigens jedermann hat. Deswegen heißt es auch Jedermannsrecht. Also wenn Sie in Hamburg als Privatperson einen Ladendiebstahl beobachten oder auch hier in Kempten oder in Memmingen, dann dürfen Sie tatsächlich den Täter festhalten. Das gleiche Recht darf natürlich ich auch in Anspruch nehmen, weil ich ja auch noch irgendwann Privatmann bin. Wenn es jetzt um spezielle Aufgaben geht, dann ist da tatsächlich nur die zuständige oder die örtlich zuständige Polizei dafür da. Also ich darf jetzt nicht nach Baden Württemberg gehen, mich beispielsweise in Ulm auf die Straße stellen und dort den Verkehr regeln. Da bräuchte es dann eine extra Abmachung, dass ich dort mich in den Dienst versetzen dürfte.

Arbeitet die Allgäuer Polizei oft mit der Polizei aus Baden-Württemberg zusammen? 

Ja, tatsächlich auf tagtäglicher Basis. Es ist wirklich so, wir haben die Außengrenze zu Baden Württemberg, also die bayerische Außengrenze sozusagen, um das zu präzisieren. Da ist es alltäglich, dass die Polizeien zusammenarbeiten. Man muss sich das vorstellen. Sie arbeiten beispielsweise in Wangen und wohnen aber in Lindenberg. Jetzt verlieren sie auf dem Weg zur Arbeit, im Bus, im Zug ihren Personalausweis in Wangen, erstatten aber in Lindenberg Anzeige, weil Sie dort wohnen. So kann man sich relativ schnell vorstellen, wie die Polizei miteinander zusammenarbeiten. Für die Leute ist dieses Überschreiten der imaginären Grenze, die ja oft in den Köpfen nicht existiert, ist es alltäglich für uns, stoßen wir dann da an die gezogene Grenze, weil eben auf der einen Seite Bayern und auf der anderen Seite Baden Württemberg liegt. Tatsächlich arbeiten die Polizeien da sehr gut, reibungslos und häufig zusammen. Sie als Bürger bekommen das im Normalfall gar nicht mit und das ist auch gut so! Das funktioniert aber auch in weiteren Bereichen sehr gut, zum Beispiel dann, wenn es darum geht, Verbrechen zu bekämpfen. Wir haben Ladendiebstähle, die begangen werden. Wir haben Raub delikte, wo beide Seiten in die Fahndung einsteigen, also die Dienststelle aus Wangen und aus Lindenberg, um bei dem Beispiel zu bleiben, fahnden gemeinsam nach einem flüchtigen Ladendieb. Wir haben größere Städte in der Grenzregion zwischen Bayern und Baden Württemberg. Das ist jetzt zum Beispiel bei uns Ulm und Neu Ulm. Das ist im Prinzip eine zusammengewachsene Großstadt. Dort wird es gelebt, das wirklich eine württembergische und eine bayerische Streife nebeneinander stehen und im selben Einsatz eingebunden sind und zu versuchen, diese Situation dann eben zu klären und zu lösen.

Das Allgäu ist ja sehr grenznah - wir läuft die Zusammenarbeit mit den österreichischen Kollegen, und bei welchen Gelegenheiten arbeitet man hier zusammen?

Da ist es natürlich etwas komplizierter, weil zwischen den Staaten, also zwischen der Bundesrepublik und zwischen Österreich, natürlich grundverschiedene Gesetze existieren. Das ist jetzt zwischen zum Beispiel Baden Württemberg und Bayern nicht ganz so extrem. Aber auch dort klappt die Zusammenarbeit sehr gut. Wenn wir uns jetzt speziell im Bereich Lindau, die Stadt Bregenz anschauen und dann Lindau. Zwischen diesen beiden Städten ist natürlich reger Verkehr. Sie kriegen die Grenze auch nicht mehr groß mit, außer dass Sie am Straßenrand ein Schild sehen: "Ich bin jetzt in Österreich, oder Ich bin jetzt in Deutschland". Dementsprechend müssen die Polizeien mittlerweile relativ gut zusammenarbeiten und das tun sie auch. Also wirklich, gerade in dem Bereich funktioniert das auf Zuruf. Die Kollegen kennen sich untereinander, die kennen den Dienstbereich des jeweils anderen Partners und sind da wirklich tagtäglich miteinander beschäftigt, tauschen Informationen aus, sind gemeinsam auf Fahndungen nach Tätern. Das funktioniert sehr gut.

Arbeitet die Allgäuer Polizei auch öfter mit der Polizei aus anderen Bundesländern außer  Baden Württemberg zusammen?

Hauptsächlich mit den wirklich benachbarten Polizeien, also jetzt zum Beispiel bei uns das Polizeipräsidium Ravensburg, was jetzt in Württemberg nebenan liegt, sozusagen. Aber man muss sich das Ganze eher eine Ebene höher vorstellen, wenn es um den Austausch von Informationen geht. Also ich sage Ihnen jetzt mal ein Beispiel. Wir halten im Bereich der Grenze im Bereich Lindau einen Mann an, der dann 30.000 € im Fahrzeug hat. Wir sagen als Polizei irgendwie verdächtig. Er kann vielleicht nicht richtig erklären, woher das Geld jetzt auch kommt. Wir vermuten, dass er gerade aus Baden Württemberg gekommen ist und dass er dort vielleicht eine Straftat begangen hat. Jetzt ist es für uns entscheidend, rauszufinden, woher kommt dieses Geld? Da fragen wir dann eben nach bei den württembergischen Polizeibehörden. Hey, kennt ihr vielleicht eine Straftat, wo 30.000 € abhandengekommen sind? Wir hätten euch vielleicht den Täter dazu. So kann man sich das etwas abstrakter vorstellen. Dann funktioniert es natürlich auch über die Grenzen des Polizeipräsidiums Ravensburg hinaus bis nach Stuttgart, bis nach Tuttlingen, bis nach Freiburg, bis nach wohin auch immer.

Wenn jetzt jemand sagt, er will gerne zur Polizei, welche Ausbildung benötigt er?

Er braucht entweder den Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung, oder aber die Mittlere Reife.

Und wenn jemand zur Kripo will?

Das ist genau dasselbe. Da gibt es keinen Unterschied. Sie müssen sowieso, wenn Sie sich bewerben, erst einmal die allgemeine Ausbildung durchlaufen. Wenn Sie die durchlaufen haben, dann können Sie sich hinterher weiter bewerben und dann so unter Umständen später mal bei der Kripo Dienst tun.

Wie ist dann sozusagen die weitere Karriereleiter bei der Polizei? 

Die ist sozusagen tatsächlich nach oben hin offen. Wir bieten zwei Ausbildungsbereiche an. Das eine ist die Ausbildung in der sogenannten zweiten Qualifikationsebene, der sogenannte mittlere Dienst, früher noch. Dann die in der dritten Qualifikationsebene, der gehobene Dienst, das ist das Studium dann das erste ist die Ausbildung, das zweite das Studium. Tatsächlich ist es aber so, dass sie vom Polizeimeister, das ist ihr erster Dienstgrad nach der Ausbildung in der zweiten Qualifikationsebene bis zum Polizeipräsidenten aufsteigen können. Also wir haben sogenannte durchlässige Laufbahnen und wenn wir uns das anschauen, der letzte Präsident, den wir hatten, der hat genau diesen Karriereweg hinter sich. Er hat als einfacher Streifenpolizist auf der Straße angefangen und hat es bis zum Polizeipräsidenten geschafft.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es, zur Polizei zu kommen?

In verschiedenen Bereichen suchen wir Spezialisten und die können dann auch nach einem Studium sich bei uns bewerben, also speziell zum Beispiel im Bereich IT, im Bereich Wirtschaftskriminalität. Dort gibt es Möglichkeiten, nach dem abgeschlossenen Studium bei der Polizei einzusteigen. Diese Spezialisten suchen wir auch und wenn Sie da Interesse haben, dann melden Sie sich einfach mal ganz unverbindlich bei uns. Dann schauen wir, was wir da möglich machen können.

Merkt denn die Polizei mittlerweile auch schon in Fachkräftemangel?

Wir haben Gott sei Dank noch keine Probleme. Also wir haben es bis jetzt noch immer geschafft die jeweiligen Ausbildungsjahrgänge mit neuen Polizistinnen und Polizisten aufzufüllen. Allerdings merken wir natürlich tatsächlich auch den demografischen Wandel, dass ein härterer Wettbewerb um die Köpfe der Zukunft entbrannt ist. Wir hoffen aber, dass wir unseren Aspiranten und Aspiranten einen sehr attraktiven Beruf bieten können, der sehr vielseitig ist und den es sich lohnt, definitiv einmal genauer anzuschauen.

Kann es denn auch vorkommen, dass man dann innerhalb des Präsidiums zu verschiedenen Dienststellen wechseln muss, weil man zum Beispiel für jemand einspringen muss?

Ja nicht für jemanden einspringen, aber das man wechselt, das gehört sozusagen zur DNA eines Polizisten. Also Sie werden kaum Polizisten finden, die ihren Dienst im Streifendienst angefangen haben und so dann auch schlussendlich in Pension gehen. Es ist eher typisch für den Polizisten, dass er im Laufe seiner Karriere verschiedene Bereiche bearbeitet. Wenn man sich das jetzt mal bei mir anschaut ich war tatsächlich auch Streifenpolizist für lange Jahre, habe dann ein Studium gemacht und ende als Pressesprecher, wo ich mir auch vorher nie gedacht hätte, dass mich das mal dahin führt, dass ich mal mit ihnen ein Radiointerview führe. Also das ist eines der ganz typischen Beispiele. Es kann gut sein, dass ich tatsächlich noch einmal zur Kripo wechsle.

Wenn Sie jetzt mal so auf Ihre Karriere schauen, was hat Ihnen da am meisten Spaß gemacht von den ganzen Bereichen bei der Polizei?

Da gibt es verschiedene Highlights zu nennen. Also tatsächlich sehr fordernd, aber auch sehr abwechslungsreich ist wirklich der Streifendienst, weil man mit so vielen Leuten in Kontakt kommt, mit so vielen unterschiedlichen Situationen. Man sieht so viel, es ist wirklich ja die Quintessenz dessen, was den Polizeiberuf ausmacht. Wenn ich jetzt weiter blicke, auch jetzt zum Beispiel die Einblicke in die Medienlandschaft, jetzt als Pressesprecher, ist für mich auch sehr, sehr interessant. Zu meinem absoluten Highlight zählt aber ein Auslandseinsatz, den ich 2008 hatte, anlässlich der Europameisterschaft Fußball in Österreich. Da war ich tatsächlich für knappe zwei Wochen in Innsbruck eingesetzt. Das zählt natürlich definitiv zu den Highlights in einem Leben als Polizist.


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Sicherheitstag Allgäu Polizei


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