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Vortrag der DZZ
(Bildquelle: Digitales Zukunftszentrum)
 
Allgäu
Freitag, 13. März 2020

Mit innovativer Technik gegen den Coronavirus

 „Wir müssen Abstand zwischen die Menschen bringen, damit es nicht zu Übertragungen kommt“, sagte der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lars Schaade, am Mittwoch in Berlin. Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus reicht aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) der Verzicht auf Großveranstaltungen nicht aus. Die Menschen müssten sich auch überlegen, ob sie kleinere Veranstaltungen, etwa in Gaststätten oder im privaten Bereich noch besuchen wollten, sagte er. Viele Beschäftigte machen sich derzeit deshalb auch Sorgen, dass sie sich am Arbeitsplatz in der Firma mit dem Virus anstecken könnten. Doch einfach Zuhause bleiben? Das geht nicht so einfach. Deshalb bietet das Digitale Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben (DZZ) in Leutkirch im Allgäu nun der regionalen Wirtschaft an, die innovative Technik des Zukunftszentrums in Corona-Zeiten für professionelle Videokonferenzen oder digitale Meetings zu nutzen und die Ansteckungsgefahr somit auszubremsen. Durch neueste Technik kann also „Abstand“ zwischen die Menschen gebracht werden, ohne jedoch dass das Geschäft der Unternehmen sehr darunter leidet. Das DZZ macht es in diesen schwierigen Tagen den Unternehmen also einfacher.

„Fakt ist, dass die Wirtschaft geschwächt aus dieser Virus-Krise hervorgehen wird. Im Digitalen Zukunftszentrum können wir dem Corona-Virus aber ein Schnippchen schlagen. Hier können Unternehmer ihre Videokonferenzen abhalten und Termine, die aktuell ausfallen müssten, in einem tollen Rahmen auf großen Bildschirmen und Leinwänden machen“, betont Christian Skrodzki, Geschäftsführer des Digitalen Zukunftzentrums in Leutkirch.

„Keiner weiß derzeit, wie lange die Corina-Krise andauern wird. Deshalb müssen sich nun alle überlegen, wie wir neben den gesundheitlichen Aspekten die Krise in den Griff bekommen und die Herausforderungen, die die Wirtschaft betreffen, gemeinsam und unkompliziert meistern können. Wir sind bereit mitzuhelfen und in der Lage, für die Firmen entsprechend zu reagieren und sie mit unserem Know-how und unserer technischen Ausstattung in ihrem täglichen Tun zu unterstützen“, so Skrodzki. Natürlich müssen dann auch im Zukunftszentrum Menschen zusammenkommen, doch hier gibt es im rund 250 Quadratmeter großen Holodeck genügend Platz, um zusammen zu konferieren oder präsentieren, ohne sich zu nahe zu kommen.

In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Konferenzen und auch kleinere Meetings abgesagt. Gleichzeitig haben Unternehmen wie Twitter ihre Mitarbeiter angewiesen, möglichst aus dem Homeoffice zu arbeiten. Was gesamtwirtschaftlich einen Schaden bedeuten könnte, ist für Anbieter von Software für virtuelle Konferenzen eine Chance. Google und Microsoft reagieren ebenfalls auf diese Entwicklung und bieten bestimmte Office-Tools kostenlos an. „Wir wollen Unternehmen und Schulen, die von Covid-19 betroffen sind, helfen, in Verbindung zu bleiben“, schrieb Googles CEO Sundar Pichai auf Twitter.

„Genau das ist auch unser Bestreben. Wir können in Corona-Zeiten den Firmen mit unseren Mitarbeitern ebenfalls helfen, wie sie sich technisch darauf einrichten können, in den nächsten Wochen digital ihre Informationen auszutauschen und Meetings abzuhalten. Solche Workshops haben wir mit Firmen auch mehrfach schon vor der Corona-Krise gemacht“, erklärt Philipp Kahl, ebenfalls Geschäftsführer des Digitalen Zukunftzentrums (DZZ).

Viele Arbeitnehmer in Deutschland möchten einer Umfrage zufolge angesichts der Corona-Virus-Epidemie lieber im Homeoffice arbeiten. 38 Prozent der von der Unternehmensberatung PwC befragten Arbeitnehmer sagten, sie wünschten sich von ihrem Betrieb bessere Möglichkeiten, vorsichtshalber zu Hause zu arbeiten. Aktuell hatten demnach nur 14 Prozent der Befragten eine erweiterte Homeoffice-Möglichkeit. „Auch hier können wir den Betrieben als auch Beschäftigten problemlos technisch und räumlich helfen“, so DZZ-Geschäftsführer Kahl weiter, „wir haben auch genügend Parkplätze vor dem Haus“. Gut ein Drittel der von PwC befragten Mitarbeiter verzichtet in den nächsten Wochen grundsätzlich auf die Teilnahme an externen Meetings, Kongressen und Veranstaltungen. Auch Dienstreisen werden derzeit nicht mehr genehmigt.

Dies beobachtet auch Professor Stefan Luppold, der an der staatlichen Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg den Studiengang „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ leitet. Luppold hat nicht nur das gleichnamige Institut für Messe-, Kongress- und Eventmanagement (IMKEM) 2009 gegründet, der Experte für digitale Prozesse im Veranstaltungsbereich ist auch Partner des Digitalen Zukunftszentrums Allgäu-Oberschwaben. „Die Teilnehmerzahlen bei fast allen Veranstaltungen, die es noch gibt, brechen aus Furcht vor dem Virus ein. Es ist wirklich dramatisch. Spätestens jetzt durch Corona ist die Zeit gekommen, darüber nachzudenken, welche Werkzeuge und digitalen Möglichkeiten es heute gibt, die Berufs- und Veranstaltungswelt zu modernisieren. Denn es geht unter anderem wegen der notwendigen CO2-Reduzierung immer mehr darum, die Menschen und Mitarbeiter auch ohne persönlichen Kontakt dennoch in die Prozesse qualitativ einbinden zu können“, erklärte Prof. Luppold gegenüber dem DZZ. „Jetzt sind technische Lösungen gefragt. Hybride Veranstaltungsformate, bei denen wenig Publikum live vor Ort ist und ein großer Teil der Teilnehmer live per digitaler Technik zugeschaltet werden, sind das Gebot der Stunde. Deshalb finde ich es richtig wie wichtig, dass das Digitale Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben mit seiner Technik und seinen Experten einen Beitrag hierfür leisten möchte“, so Luppold weiter.

 


Tags:
Technik Innovation Coronavirus Digital


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