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Allgäu
Freitag, 13. Mai 2016

Lindau und Sonthofen/Immenstadt werden Oberzentren

Zukunftsperspektiven der Bürger sichern

Die Bayerische Staatsregierung nimmt Änderungen am Landesentwicklungsprogramm des Freistaats vor. Mehrere Städte und Gemeinden im Landkreis Lindau und im südlichen Oberallgäu werden hiervon profitieren. Dies teilte Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter mit, der den Stimmkreis Lindau-Sonthofen im Bayerischen Landtag vertritt und von Bayerns Heimatminister über die Reformpläne informiert wurde.



„Als ein maßgeblicher Baustein wird das „Zentrale-Orte-System“ weiterentwickelt, mit dem allen Bürgerinnen und Bürgern künftig im gesamten Freistaat alle nötigen Einrichtung wohnortnah zur Verfügung stehen sollen“, so Rotter. Dazu gehören etwa Krankenhäuser, Gymnasien, Gerichte oder Finanzämter. Ebenso verhält es sich mit der Ansiedlung von Einzelhandelsunternehmen und Baumärkten, die nur in Mittel- oder Oberzentren zulässig sind.

„Künftig werden in Lindau (mit Bregenz) und Sonthofen (mit Immenstadt i. Allgäu) zwei Oberzentren entstehen, die sowohl die Attraktivität unserer Region wie auch die Zukunftsperspektiven für unsere Bürgerinnen und Bürger sichern“, bewertete der Abgeordnete das Signal von Bayerns Heimatminister.

Der zweite Baustein mit dem mehrere Städte und Gemeinden des Landkreises Lindau und des südlichen Oberallgäus gestärkt werden, ist die Erweiterung des Raums mit besonderem Handlungsbedarf. Durch dieses Instrument sollen Räume, bei denen im bayernweiten Vergleich noch Entwicklungsbedarf besteht, bessere Förderkonditionen, etwa beim Breitbandausbau, dem Regionalmanagement und der regionalen Wirtschaftsförderung erhalten. Entscheidend für die Einstufung als Raum mit besonderem Handlungsbedarf ist ein Strukturindikator aus folgenden fünf Einzelkriterien zu Demografie und Ökonomie: Bevölkerungsprognose, Arbeitslosenquote, Beschäftigungsdichte, verfügbares Einkommen der privaten Haushalte und Wanderungssaldo junger Menschen. Landkreise, die weniger als 90 Prozent des bayernweiten Durchschnitts erzielen, werden dem Raum mit besonderem Handlungsbedarf zugeordnet. 

„In meinem Stimmkreis werden künftig mit Grünenbach und Oberreute im Landkreis Lindau und Blaichach, Immenstadt, Fischen und Sonthofen im südlichen Oberallgäu gleich sechs Kommunen in den Genuss besserer Förderkonditionen kommen“, so Abgeordneter Rotter.

„Jetzt gilt es für die Kommunen den Spielball aus München aufzunehmen und bestmöglich vor Ort umzusetzen. Die ohnehin schon sehr hohe Lebensqualität in unserer Region wird damit auch in Zukunft gesichert und der Standort „Bodensee-Westallgäu-Oberallgäu“ weiter gestärkt“, so die abschließende Bewertung des Stimmkreisabgeordneten.“


Tags:
Allgäu Politik Reform Förderung



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