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Die Agentur für Arbeit
(Bildquelle: Bundesagentur für Arbeit)
 
Allgäu - Kempten/Memmingen
Mittwoch, 31. Juli 2013

Arbeitsmarkt bleibt stabil

Arbeitlosenquote im Allgäu weiter unter drei Prozent

Auch im Juli zeigte sich der Arbeitsmarkt im Allgäu anhaltend robust. Die Zahl der arbeitslosen Menschen erhöhte sich leicht, dennoch erreichte die Arbeitslosenquote mit 2,9 Prozent denselben Wert wie schon im Monat zuvor. Im Agenturbezirk waren aktuell 10.265 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 66 mehr als im Juni. Arbeitgeber signalisierten weiterhin anhaltenden Bedarf an qualifizierten Kräften. Für Vermittlungsbemühungen stellten Arbeitgeber 3.864 Stellenangebote aus der Region zur Verfügung.

„Die insgesamt gute Entwicklung hält auf unserem regionalen Arbeitsmarkt weiter an. Wie schon in den vergangenen Jahren meldete sich auch dieses Mal im Juli eine Reihe junger Menschen vorübergehend arbeitslos, die nach Abschluss ihrer Ausbildung vom bisherigen Arbeitgeber nicht übernommen wurde. Aufgrund ihrer aktuellen Qualifikation können die jungen Fachkräfte jedoch oft bereits nach kurzer Zeit wieder in eine neue Beschäftigung starten“, sagt Horst Holas, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Im Juli sprachen knapp 1.300 Frauen und Männer neu bei den Vermittlern der Arbeitsagentur und in den sieben Jobcentern vor, die zuletzt eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hatten. Im Vergleich zum Vormonat bedeutete das eine Zunahme um 85 Kräfte. Vor allem im Alter bis zu
25 Jahren meldeten sich mehr Menschen vorübergehend neu arbeitslos, nämlich knapp
200 Kräfte mehr als im Juni. Das ist für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich, denn in den Sommermonaten enden schulische und betriebliche Ausbildungen und nicht alle ausgelernten Kräfte können nahtlos eine Anschlussbeschäftigung aufnehmen. Manche der jungen Leute nutzen die Zeit auch zur Überbrückung, um im Herbst eine weiterführende Schule zu besuchen oder ein Studium zu beginnen. Auf Seiten der arbeitslosen Menschen war auch im Juli wieder einiges in Bewegung. Mehr als 1.100 Menschen konnten eine neue Beschäftigung aufnehmen und dadurch ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden. Darunter waren auch neue Tätigkeiten als Hauswirtschaftsmeisterin, Maschinenbediener, Kunststoff-Techniker oder als Architekt. Bei drohender Arbeitslosigkeit lohnt sich ein möglichst frühzeitiger Termin beim Vermittler. Das zeigen die Beispiele eines Industrielackierers, eines technischen Zeichners und einer Vertriebsassistentin, die eine neue Tätigkeit beginnen konnten, ohne dass sie überhaupt arbeitslos wurden.

Der Stellenmarkt setzte im Juli positive Signale. Denn Betriebe meldeten 1.240 Beschäftigungsmöglichkeiten neu zur Besetzung, so viele wie seit Monaten nicht mehr. Im sozialen Bereich waren Altenpfleger, Krankenpfleger, Sozialpädagogen und Logopäden gefragt. Ein Schwergewicht bildeten der Metall- und Maschinenbau. Maschinenbediener, Mechatroniker und andere qualifizierte Spezialisten wurden gesucht. Für den Warentransport konnten Berufskraftfahrer unter einer ganzen Reihe von Stellenangeboten wählen. Besonders in den Tourismusregionen entlang der Berge und am Bodensee gab es neue Beschäftigungen als Koch, Hotelfachfrau oder im Gästeservice. Zum Ferienbeginn suchten einige Arbeitgeber noch Schüler und Studenten für die Mitarbeit in der Gastronomie und in der Produktion.


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arbeitsmarkt arbeitslos allgäu arbeitslosenquote



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