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Nicht nur im Freistaat ein Renner: Bayerisches Bier erfreut sich weltweiter Beliebtheit. Ein wachsender Teil der Produktion geht in den Export. Für die Beschäftigten in heimischen Brauereien fordert die Gewerkschaft NGG jetzt ein Lohn-Plus von 5,5 Prozent.
(Bildquelle: Tobias Seifert / NGG)
 
Allgäu - Kaufbeuren
Dienstag, 30. Januar 2018

„Lohn-Plus“ in Kaufbeuren gefordert

In der Allgäuer Braukunst soll es höherprozentig zugehen

Lohn-Plus fürs Brauen: Wer in Kaufbeuren in der Produktion und im Vertrieb von Bier arbeitet, soll mehr Geld verdienen. Für die Beschäftigten in den 87 schwäbischen Brauereien fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent. Azubis sollen 50 Euro mehr pro Monat und Lehrjahr bekommen. „Von Meckatzer über die Aktienbrauerei Kaufbeuren bis hin zum Allgäuer Brauhaus – wir haben in der Region große Marken, aber auch viele mittelständische und kleine Betriebe“, sagt Claudia Weixler von der NGG Allgäu. 

Steigende Löhne seien enorm wichtig, um Fachkräfte und Qualität in der Branche zu halten, so die Gewerkschafterin. Dabei könne sich die Branche und ihre „Bier-Leistung“ sehen lassen: Nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes wurden in Südbayern allein zwischen Januar und September vergangenen Jahres knapp 13 Millionen Hektoliter produziert. Jedes vierte in Deutschland gebraute Bier kommt laut amtlicher Statistik aus dem Freistaat – und jede zweite Braustätte steht hier. 

„Dass bayerisches Bier besonders schmeckt, hat sich weltweit herumgesprochen. Die Branche ist enorm vielfältig, was die Biersorten aber auch die Vermarktung angeht: Von regionalen Platzhirschen, die ausschließlich vor Ort präsent sind bis zum weltweiten Vertrieb. Dabei liegen alkoholfreie Sorten besonders im Trend. Auch der Export ist weiterhin auf Wachstumskurs“, erklärt Weixler. So lag der Anteil der Ausfuhren im Jahr 2016 bei 22 Prozent – zehn Jahre zuvor waren es laut Brauerbund noch knapp 13 Prozent. Ein zunehmender Teil der Produktion ist dabei für den chinesischen Markt bestimmt.

Weixler: „Egal, ob Helles, Weißbier, Alkoholfreies oder eines der Spezialbiere: Wer Hopfen und Malz mag, kommt an bayerischem Bier nicht vorbei. Gut 500 Jahre nach dem Reinheitsgebot sind die heimischen Brauereien gut aufgestellt. Und die Arbeit ist hart und wird nicht weniger. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Beschäftigten für gute Arbeit auch einen soliden Aufschlag beim Lohn bekommen.“ Die Tarifrunde für die bayerische Brauwirtschaft beginnt am 5. Februar in München. (PM)

 

 


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braukunst bier region allgäu



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