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Symbolbild
(Bildquelle: Pixabay: Simon)
 
Allgäu
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Ein Bericht von Maren Bestehorn

Das Prinz-Luitpold-Haus in der Nähe des Hochvogels

Wir haben in den vergangenen Tagen bereits über die Situation des Hochvogels berichtet. Auch wenn man wissenschaftlich noch nicht genau bestimmen kann, wann es zum Felssturz des bekannten Berges in den Allgäuer Alpen kommt, so ist eines gewiss: Der  Riss im Hochvogel wird zwangsläufig dazu führen. Die nächstgelegene Schutzhütte zum Hochvogel ist das Prinz-Luitpold-Haus, das von Familie Erd bewirtschaftet wird. Wir haben mit Christoph Erd gesprochen und ihn gefragt, wie es ihm mit der Situation geht.

Radio AllgäuHIT: Herr Erd, das Prinz-Luitpold-Haus ist vergleichsweise nah an dem Riss im Hochvogel gelegen. Wie geht es Ihnen mit der Situation am Berg? Haben Sie Angst davor, was passiert, wenn der Fels gänzlich bricht?

Christoph Erd: Wir haben überhaupt keine Angst. Obwohl wir zwar auf deutscher Seite das nächstgelegene Gebäude sind, ist zum Beispiel noch die Kreuzspitze dazwischen und daher besteht für uns auch überhaupt keine Gefahr. 


Radio AllgäuHIT: Inwieweit ist der Riss in den letzten Jahren zu einer besonderen Attraktion geworden? Kamen mehr oder vielleicht sogar weniger Touristen?

Christoph Erd: Ich habe schon das Gefühl, dass es viele Neugierige gibt. Wir haben öfter Besucher bei uns, die sich den Hochvogel nochmal anschauen wollen, solange er noch steht. Das Interesse bei den Bergsteigern ist dahingehend schon da, sodass sie sich das nochmal anschauen wollen, was das für eine Dimension hat. 

Radio AllgäuHIT: Was bedeutet es wirtschaftlich für sie, wenn es zum Abriss kommt, können Sie das Prinz-Luitpold-Haus weiter bewirtschaften? Wird sich dadurch überhaupt etwas verändern?

Christoph Erd: Ich denke, dass es davon abhängig ist, wie die Sache verläuft. Wenn der Teil der sich jetzt abspaltet, abbricht und der Hauptgipfel bestehen bleibt und der weiterhin begehbar sein wird, dann wird sich nicht viel ändern. Vielleicht wird das am Anfang für uns auch nochmal ein wirtschaftliches Plus geben, weil dann wiederum viele Neugierige kommen, die sich anschauen wollen, wie es jetzt aussieht. Sollte es sich so entwickeln, dass durch den Abbruch Erschütterungen oder Ähnliches entstehen, sodass der Hauptgipfel gesperrt wird, dann kann das durchaus zu Einbußen für uns führen. 


Tags:
allgäu hochvogel prinz-luitpold-haus felsspalte


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