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ALLGÄU/REGIONAL
Tunnel Reinertshofen nahe Hopfen am See gesperrt
Wie die Polizei soeben mitteilte, kam es in einem Umspannwerk nahe Weißensee zu einem Brand. Durch das Feuer sei wohl die Stromversorgung im Tunnel Reinertshofen ausgefallen. Der Tunnel wurde vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Es kommt bereits zu Stauungen auf der Autobahn A7. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. (Stand: 11:11 Uhr)
 
Symbolbild Blutspende
(Bildquelle: pixabay)
 
Allgäu
Donnerstag, 23. November 2017

Blutspenden nur noch mit Personalausweis

Beim Blutspenden muss der „Perso“ jetzt immer mit! Doch im Alltagsgepäck ist ein Lichtbildausweis wie eben der Personalausweis, der Führerschein oder der Reisepass, nie fehl am Platz. Seit Kurzem werden auch Blutspender gebeten, bei der Anmeldung zur guten Tat einen amtlichen Lichtbildausweis im Original vorzulegen – zusätzlich zum Blutspenderausweis, sofern man diesen bereits besitzt. Erst dann dürfen sie zur Blutspende zugelassen werden.

Sicherheit ist beim Blutspenden oberstes Gebot, dazu gehört auch der neue Identitätscheck bei der Anmeldung.

Die Bundesärztekammer hat die Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten vor einiger Zeit überarbeitet. Darunter fiel auch die Neuregelung der Ausweispflicht. Infolge des Erlasses hat der Blutspendedienst des BRK (BSD) den Blutspendeablauf angepasst: Auf den Blutspendeterminen bitten die BSD-Mitarbeiter bei der Anmeldung jeden Spender neben dem Blutspenderausweis nun auch darum, einen amtlichen Lichtbildausweis vorzuzeigen. Das Verständnis und direkte Entgegenkommen der Spender werden gleichermaßen sehr geschätzt.  

„Der Blutspendedienst muss dafür Sorge tragen, dass alle vorgegebenen Richtlinien stets eingehalten werden“, erklärt Dr. Franz Weinauer, der ärztliche BSD-Geschäftsführer. Sicherheit sei beim Blutspenden oberstes Gebot. Dazu trage auch der Nachweis der Identität durch den Blutspender bei. Dieser könne durch den Personalausweis, Führerschein oder Reisepass erbracht werden. Sozialversicherungsausweis, Krankenversicherungskarte, Firmenausweis, Schüler- oder Studentenausweise u.ä. dürften hingegen nicht akzeptiert werden.

Nach dem Identitätscheck durch den Ausweis kann es sofort losgehen mit der guten Tat. Und nach der Blutentnahme geht es weiterhin darum, die Sicherheit der Blutspenden für die Patienten, die sie empfangen, zu gewährleisten. Dazu wird jede Blutkonserve innerhalb von 24 Stunden nach der Spende auf Krankheitserreger und Auffälligkeiten im Labor getestet.  

Der Dezember bietet viele Chancen, noch im laufenden Jahr durch die eigene Blutspende anderen Menschen das  Leben zu retten. Über die Terminsuche auf derBSD-Website oder bei der Spenderhotline unter der Telefonnummer 0800 /  11 949 11 (7.30 Uhr bis 18 Uhr kostenfrei aus dem deutschen Festnetz) erfährt jeder Interessierte, wo er  Blut spenden kann.

Hintergrundinformationen über die Blutspende

Wer Blut spenden kann:

Blutspenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr. Ein Erstspender sollte nicht älter als 64 Jahre sein. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 56 spendefreien Tagen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender ihren Blutspendeausweis und einen amtlichen Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original). Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig:  

Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.

Der Blutspendedienst des BRK (BSD):

Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 650 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich rund 230 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und etwa 16.000 ehrenamtlichen Helfern des BRK organisiert der BSD jährlich gemeinsam mit 73 BRK-Kreisverbänden ungefähr 4.500 Blutspendetermine.

Spenderservice:

Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar. (PM)

Medienkontakt: 

Für Rückfragen zu allen Pressemitteilungen sowie für weitere Informationen und Materialanfragen kontaktieren Sie unsere Pressestelle: Stefanie Sklarzik, s.sklarzik@blutspendedienst.com; Tel.: 089 / 5399 4014. Oder besuchen Sie die Presseseite auf unserer Website. 


Tags:
blutspenden personalausweis sicherheit allgäu


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