Moderator: Christoph Fiebig
Sendung: Der AllgäuWECKER
mit Christoph Fiebig
 
 

Serbin muss mehr als zwei Jahre ins Gefängnis
21.11.2011 - 13:29
Die Bundespolizei hat Sonntagnacht (20. November) auf der A 96 nahe der Ortschaft Wangen eine Serbin festgenommen. Sie wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht. Wie sich herausstellte, muss sie eine Gefängnisstrafe von 781 Tagen verbüßen.
Auf einem Parkplatz der Autobahn Lindau – München unterzogen Fahnder der Bundespolizei zwei Insassen eines Wagens mit österreichischen Kennzeichen einer Kontrolle. Die Beifahrerin konnte sich mit serbischen Papieren ordnungsgemäß ausweisen. Mithilfe des Polizeicomputers fanden die Lindauer Bundespolizisten jedoch heraus, dass die 42-Jährige im Fall einer Einreise nach Deutschland festzunehmen sei. Die Ausländerbehörde in Lindau hatte gegen sie ein Einreiseverbot verhängt. Bereits vor einigen Jahren war die Frau aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sie einen Teil der insgesamt siebenjährigen Freiheitsstrafe wegen eines besonders schweren Falls der sexuellen Nötigung abgesessen hatte. Mit ihrer Rückkehr in die Bundesrepublik verstieß die in Vorarlberg wohnhafte Dame aber nicht nur gegen die Einreisesperre. Sie sorgte auch selbst dafür, dass ihre „Altlasten“ in Form der 781 Tage Restfreiheitsstrafe fällig wurden.

Die Beamten nahmen die serbische Staatsangehörige fest und zeigten sie wegen ihrer unerlaubten Einreise an. Außerdem lieferten sie die Verhaftete in eine Justizvollzugsanstalt ein. Dort stehen ihr nun voraussichtlich mehr als zwei Jahre hinter „Schloss und Riegel“ bevor.

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